Vier-Jahres-Sparplan gefordert Irland-Krise alarmiert EU-Kommissiar Rehn

Die Europäische Union erhöht den Druck auf das unter einer Schuldenkrise ächzende Irland. EU-Währungskommissar Olli Rehn forderte die Regierung in Dublin auf, einen glaubhaften Vier-Jahres-Plan vorzulegen, in dem Details zu den Einsparungen genau aufgeschlüsselt sind.
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EU-Währungskommissar Olli Rehn erhöht den Druck auf Irland. Quelle: ap

EU-Währungskommissar Olli Rehn erhöht den Druck auf Irland.

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HB DUBLIN/LISSABON. Wenn man jetzt deutlich mache, wie das Haushaltsdefizit bis 2014 unter die Maastricht-Grenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung gebracht werden soll, werde das auch an den Märkten für Klarheit sorgen, sagte Rehn in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der „Irish Times“. Zugleich bekräftigte Rehn, Irland solle nicht auf Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds zurückgreifen. Die Renditeaufschläge auf irische Staatsanleihen hatten zuletzt Rekordwerte erreicht.

Irlands Ministerpräsident Brian Cowen ringt derzeit um das Vertrauen der Märkte, dass sein Land mit den Kosten der Bankenrettung fertig werden und das höchste Haushaltsdefizit in der EU in den Griff bekommen kann. Bisher ist immer noch unklar, wie teuer die Abwicklung der Krisenbank Anglo Irish den Staat tatsächlich zu stehen kommt. Einem Bericht der „Irish Times“ zufolge sollen es im schlimmsten Fall mehr als 30 Mrd. Euro sein.

Das wären aber immer noch weniger als die 35 Mrd. Euro, die die Ratingagentur Standard & Poor's errechnet hat. Nach Einschätzung von Experten haben Cohen und Finanzminister Brian Lenihan keine andere Wahl, als Details zu den Einsparungen zu nennen. „Griechenland musste einen genauen Plan vorlegen, als es Hilfe von der EU und dem IWF erhalten hat. Der Markt braucht nun diese Transparenz von Irland“, sagte Dermot O'Leary, Chefvolkswirt bei Goodbody Stockbrokers.

Aus Protest gegen die Politik der irischen Regierung in der Bankenkrise blockierten derweil Demonstranten mit einem Zementmischer den Eingang zum irischen Parlament in Dublin. Auf dem Mischer stand in großen Buchstaben: „Toxic Bank Anglo (Giftbank Anglo). Schwere Managementfehler bei der Großbank Anglo Irish, in die bereits mehr als 20 Mrd. Euro staatliche Unterstützung geflossen sind, gelten als Hauptgrund für die finanzielle Krise in Irland.

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1 Kommentar zu "Vier-Jahres-Sparplan gefordert: Irland-Krise alarmiert EU-Kommissiar Rehn"

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  • was den deutschen die hre, dass ist den iren die anglo. die banker gehören endlich zum teufel gejagt, genso wie alle rechtsverdreher, die nix in der birne haben. da die meisten politiker juristen sind, triffts auf jeden fall die richtigen. also, holt eure dreschschlegel raus.... und schäuble wird nicht der letzte sein, dem das fleisch am hintern wund wird.

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