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Vier Pazifikstaaten: Neues Wirtschaftsabkommen unterzeichnet

Der Gemeinsame Markt des Südens bekommt Konkurrenz: Die Präsidenten von vier südamerikanische Staaten haben ein neues Wirtschaftsabkommen unterzeichnet. Es soll eine Pazifik-Allianz schmieden.

Die vier Präsidenten in Lima. Quelle: Reuters
Die vier Präsidenten in Lima. Quelle: Reuters

LimaDie Präsidenten Chiles, Kolumbiens, Mexikos und Perus haben am Donnerstag (Ortszeit) in Lima ein Pazifikabkommen über die engere wirtschaftliche Verflechtung ihrer Länder unterzeichnet. Den vier Ländern ist gemein, dass sie jeweils eine liberalere Wirtschaftspolitik betreiben als die meisten anderen lateinamerikanischen Länder und positive gesamtwirtschaftliche Daten aufweisen.

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Mexikos Präsident Felipe Calderón betonte, der neue Staatenbund sei wirtschaftlich schon jetzt bedeutender als der vor 20 Jahren gegründete Gemeinsame Markt des Südens, Mercosur.

Das Dokument wurde von Sebastián Piñera (Chile), Juan Manuel Santos (Kolumbien), Felipe Calderón (Mexiko) und Gastgeber Alan Garcia (Peru) unterzeichnet. Für Panama, das dem Bund in Kürze beitreten will, unterzeichnete dessen Kabinettsmitglied Rómulo Raux. „Heute wurde wirklich eine lateinamerikanische Pazifik-Allianz ins Leben gerufen“, sagte Calderón.

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