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Volksaufstand in Ägypten: Mubarak lullt die Opposition und den Westen ein

Hunderttausende Ägypter fordern Mubaraks Abgang, doch Kanzlerin Merkel und US-Außenministerin Clinton warnen auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor überstürztem Wandel. In Ägpten versucht Mubarak derweil, einen Teil der Opposition auf seine Seite zu bringen. Teile und herrsche - Kann der greise Diktator mit dem Machtmanöver seinen Hals in letzter Sekunde aus der Schlinge ziehen? Falls nicht, wird er vielleicht nach Deutschland ausgeflogen.

DÜSSELDORF. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo fordern Hunderttausende Ägypter weiter Mubaraks Abgang - doch dem Diktator gelingt es mit politischen Angeboten an die Opposition und Panikmache bei westlichen Diplomaten offenbar, seinen Sturz hinauszuzögern. In der Nacht waren in Kairo laut Augenzeugen erneut Schüsse zu hören. Soldaten trennten wie angekündigt die Anhänger des Präsidenten von den Demonstranten. Die Demonstranten hatten am Vorabend bekräftigt, nicht aufgeben zu wollen, bevor Mubarak aus dem Amt geschieden sei.

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Insgesamt ist die Lage ruhig. Anders als an den Tagen zuvor gab es keine größeren Zwischenfälle. In einigen Seitenstraßen nahe des Platzes lieferten sich Gegner und Anhänger Mubaraks sporadische Steinwurf-Duelle. Mubarak zeigte indes keine Anzeichen, vor den nächsten regulären Präsidentschaftswahlen im September zurückzutreten. Bislang hatte er lediglich zugesichert, bei diesen Wahlen nicht mehr antreten zu wollen. „Wenn ich heute zurücktrete, wird Chaos ausbrechen“, sagte er zuletzt dem US-Sender ABC. Er hält sich nach Angaben des Senders im schwer bewachten Präsidentenpalast auf.

Deutschland und Europa stehen nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zwar klar auf der Seite der Reformer in Ägypten. „Wer sind wir, wenn wir nicht sagen, dass wir an Seite dieser Menschen stehen“, sagte Merkel am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. „Es wird in Ägypten eine Veränderung geben.“

Doch wird der Wandel wahrscheinlich länger dauern, als den meisten Demonstranten lieb ist: Merkel sagte zwar, sie habe mit US-Außenministerin Hillary Clinton am Rande des Treffens vereinbart, bei der Unterstützung eines demokratischen Wandels in Ägypten sehr eng zusammenarbeiten.

Clinton hat in ihren Gesprächen mit Merkel und anderen europäischen Kollegen jedoch betont, dass Washington nicht auf einen schnellen Rücktritt des umstrittenen Präsidenten Husni Mubarak drängen werde, heißt es aus Diplomatenkreisen. Auch Merkel und der britische Premierminister David Cameron warnten bei der Münchener Sicherheitskonferenz vor überstürztem Vorgehen: „Die ganz schnelle Wahl als Beginn eines Demokratisierungsprozesses halte ich für falsch“, sagte Merkel mit Blick auf ihre eigene Erfahrung bei der deutschen Einheit. Neue Strukturen brauchten Zeit sich zu entwickeln. „Wenn als erstes gewählt wird, haben neue Strukturen keine Chance“, warnte Merkel.

Hinter den Kulissen laufen bereits seit einigen Tagen Planspiele für Mubaraks Abgang. Laut US-Medienberichten haben die USA bereits einen Masterplan für den Machtwechsel in der Tasche: Demnach soll Vizepräsident Omar Suleiman eine vom Militär gestützte Übergangsregierung führen.

Das Zögern des Westens gibt Mubarak Gelegenheit zum politischen Gegenangriff: Der greise Diktator versucht, die Opposition zu spalten und weiter zu herrschen. Denn ein Teil der Demonstranten ist offenbar auf Mubaraks Gesprächsangebot eingegangen: Seit Freitag steht laut dem arabischen Nachrichtensender Al-Arabija ein „Rat der Weisen“ im Dialog mit dem neuen Vizepräsidenten Omar Suleiman.

  • 06.02.2011, 02:10 UhrAnonymer Benutzer: Das ist eine der Aktionen die schon seit geraumer Zeit laufen

    wir werden ab jetzt unruhigere Zeiten bekommen und zwar stetig und weltweit, ob durch Kriege, erschaffene Seuchen, Naturkatastrophen oder Finanzkrisen, jeder einzelne wird sich seines Lebens nicht mehr sicher sein können. Diese kommenden Tragödien werden nicht mehr abreißen bis der Fluch erfüllt hat, den die Menschheit auf sich trägt. Wir werden bis auf etwa 500 Mio. Erdenbürger reduziert werden und dann beginnt die Geschichte wieder neu, diesmal heisst die Zeitrechnung nicht nach Chr. sondern nach Georgia Guide Stones

    http://gedankenfrei.wordpress.com/2008/02/24/georgia-guide/

    Wir bekommen doch schon die Ausläufer mit
    bankenkrise, Schweinegrippe, Dioxinskandal, Tunesien, Afghanistan, Ägypten, etc., wir sind auch bald dran, wartet mal ab unverhofft kommt oft.

    Wir haben denen nur als Arbeitskräfte, Laborratte, Konsument, Werkzeug gedient. Wir werden nie, dass erreichen was die erreichen, ob wir Akademiker sind oder nicht. in Ägypten gibt es genug ingenieure, Ärzte, usw., aber die Macht haben Mubarak und sein Netzwerk, dass weltweit vernetzt ist und diesem Netzwerk, gehören Logen, Verbindungen, Geheimbünde an. Sie agieren international und dass eigene Volk ist denen Scheissegal.

    Die sehen uns nur als Vieh an und sie werden uns dezimieren und alle Reichtümer und dass Gold, Silber und die Schätze unter sich aufteilen und sie werden den nachkommenden Generationen wieder die Erinnerung auslöschen und die Geschichte umschreiben, wie es schon sooft schon gewesen ist.
    Dann wird wieder ein Heilger geschaffen, damit die nachkommenden Generationen wieder an etwas Glauben können. Wir werden getäuscht und sind denen ausgeliefert, ob wir wollen oder nicht, aber diese Menschen sind nicht von dieser Welt!

  • 05.02.2011, 17:56 UhrAnonymer Benutzer: Eberhard

    Das Verhalten unserer Politiker ist ja nicht neu, täglich erleben wir es in den Nachrichten. Was wir von der Verwaltung unserer Europäischen Union erwarten können wissen wir auch. Das die amerikanischen Präsidenten eigene Wege gehen haben Sie mehrmals bewiesen. Somit wird uns Allen klar mit welcher Hilfe die friedlichen Demonstranten rechnen können und trotzdem ist es beeindruckend mit welchen Mut Sie ihr Ziel verfolgen. Egal wie dies nun endet, so sollten sich die oben Aufgeführten bewusst machen, das es auch bei ihrer politischen Führung Misstände gibt, die den bürger nachdenklich stimmen. Unsere Jugend könnte auch einmal soweit sein, diese Misstände nicht mehr ertragen zu wollen. Schade das meine Generation dazu zu feige war.

  • 05.02.2011, 17:53 UhrAnonymer Benutzer: Markus

    Wenn der verlogene Affe hier ist, können wir ihn dann mit der Merkel zusammen davonjagen !!!!
    Weg mit dem korrupten Pack !!!

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