Von Delaware bis Florida

USA erlauben Gas- und Ölförderung vor Ostküste

Es ist ein Rückschlag für Umweltschützer: Die USA erlauben die Förderung Öl und Gas an der Ostküste des Landes. Von Delaware bis Florida soll mit Sonarkanonen nach Rohstoffvorkommen gesucht werden.
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Ölplattform im Golf von Mexiko. Auch an der US-Ostküste soll nach Öl gebohrt werden. Quelle: dpa

Ölplattform im Golf von Mexiko. Auch an der US-Ostküste soll nach Öl gebohrt werden.

(Foto: dpa)

St. Augustine BeachDie USA erlauben erstmals seit Jahrzehnten wieder Offshore-Bohrungen vor der Atlantikküste. Das für die Förderung von Bodenschätzen am US-Festlandsockel zuständige Bureau of Ocean Energy Management gab am Freitag bekannt, dass in der Region Sonarkanonen eingesetzt werden sollen, die Öl- und Gasvorkommen tief unter dem Meeresboden entdecken können.

Die Entscheidung, von der die Nachrichtenagentur AP vorab erfuhr, ist ein Rückschlag für Umweltschützer, die sich über die Folgen dieser Geräte für die Meeresfauna sorgen. Diese stoßen Sonarwellen aus, die hundertmal lauter sind als ein Flugzeugtriebwerk. Die US-Behörde hatte eingestanden, dass Tausende Meeresbewohner dadurch Schaden nehmen könnten.

Durch die Billigung der US-Regierung wird der äußere Kontinentalschelf von Delaware bis in den Süden nach Florida für Energiekonzerne geöffnet, die dort Bohrungsrechte ab dem Ende des derzeitigen Moratoriums Anfang 2018 beantragen können.

Die Öl- und Gassuche vor der Atlantikküste war in den 1980er Jahren eingestellt worden. Die US-Regierung vermutet dort mittlerweile rund 4,72 Milliarden Barrel förderbares Öl und rund eine Billion Kubikmeter Gas.

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