Vor allem Polizisten getötet: Morde und Explosionen im Irak

Vor allem Polizisten getötet
Morde und Explosionen im Irak

Bei einem Selbstmordanschlag vor dem schwer bewachten Innenministerium in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Donnerstag zwei Attentäter und zwei Polizisten ums Leben gekommen. In anderen Städten explodierten ebenfalls Bomben. Ein Richter des Saddam-Tribunals wurde ermordet. Der Anfang Februar entführte Schwede irakischer Abstammung bittet in einer neuen Video-Botschaft um sein Leben.

HB DÜSSELDORF. Vor dem irakischen Innenministerium in Bagdad sind am Donnerstag zwei Autobomben explodiert. Mindestens zwei Polizisten wurden getötet und fünf weitere Menschen verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Wachleute schossen auf die beiden Fahrzeuge der Attentäter und verhinderten so, dass sie zum Haupteingang vordringen konnten. Aus diesem Grund halte sich die Zahl der Opfer in Grenzen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Wie der Sprecher des Ministeriums, Adnan Abderrahman, mitteilte, brachten die Selbstmordattentäter an einer Straßensperre neben dem Offiziersklub des Ministeriums zwei mit Sprengstoff beladene Autos zur Explosion.

Zivilist stirbt bei Anschlag auf Polizeidirektor

60 Kilometer nordöstlich von Bagdad in Bakuba verübten die Rebellen einen Sprengstoffanschlag auf den Chef der örtlichen Polizei. Ein Zivilist und der Attentäter starben.

Der Polizeidirektor der Stadt, Oberstleutnant Mudhaffar al-Dschiburi, befand sich in der Nähe der Explosion, blieb aber unverletzt. Nach Angaben der Polizei wurden zwölf weitere Menschen verletzt, als der Sprengsatz neben Al-Dschiburis Konvoi explodierte.

Unter den Verletzten waren fünf Polizisten. Die rund 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegene Stadt Bakuba gehört zu den Aufständischen- Hochburgen im so genannten sunnitischen Dreieck des Irak.

US-Vetragsarbeiter getötet

Ein weiterer Polizist wurde bei dem Anschlag verletzt. In der rund 40 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Ortschaft Duluija töteten Unbekannte nach Polizeiangaben einen Iraker, der als Vertragsarbeiter in einem Militärlager der Amerikaner bei Tikrit arbeitete.

Zwei weitere Zivilisten, die in der Nähe seines Hauses mit ihm auf der Straße standen, erlitten schwere Verletzungen. In der nordirakischen Stadt Kirkuk entschärften US-Soldaten am Donnerstag eine Autobombe.

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