Vor Athen-Besuch
Schäuble lobt griechische Sparpolitik

Finanzminister Schäuble setzt vor seinem Besuch in Athen auf versöhnliche Töne. In einem Fernsehinterview lobt er die Anstrengungen Griechenland und zeigt Verständnis für die Wut und Verzweiflung vieler Griechen.
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HamburgEinen Tag vor seinem Besuch in Athen hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der unpopulären Sparpolitik der Regierung von Antonis Samaras erneut seine Unterstützung ausgesprochen. „Griechenland ist auf einem guten Weg“, sagte Schäuble in einem vorab im Internet veröffentlichten Interview mit den ARD-„Tagesthemen“ am Mittwochabend. Die wirtschaftliche Entwicklung komme voran, die Anstrengungen zahlten sich aus. Das dürfe jetzt nicht durch Generalstreiks und Massenproteste aufs Spiel gesetzt werden. Schäuble kritisierte zugleich, dass die Verwaltung in Griechenland „überdimensioniert“ sei.

In Zusammenhang mit dem für den späten Mittwochabend geplanten Votum des griechischen Parlaments über die Massenentlassungen im öffentlichen Dienst mahnte Schäuble, die mit den internationalen Gebern vereinbarten Reform- und Sparzusagen müssten eingehalten werden. Zugleich zeigte er Verständnis für die Wut und Verzweiflung vieler Griechen, die sich auch gegen die internationalen Geldgeber richtet.

„Ich bin nicht die Obertroika“, sagte Schäuble mit Blick auf seine eigene Unbeliebtheit in Griechenland. Der Finanzminister schloss zusätzliche Hilfen für das überschuldete Euro-Land nicht aus, darüber werde aber erst 2014 entschieden. Ein weiterer Schuldenschnitt sei aber nicht geplant, bekräftigte er.

Ein Thema von Schäubles Besuch soll deutsche Hilfe bei der Förderung des griechischen Mittelstands sein. An einer Veranstaltung in der deutsch-griechischen Handelskammer am Mittag nehmen neben Schäuble auch sein Kollege Giannis Stournaras und der griechische Wirtschaftsminister Kostis Chatzidakis teil. Anschließend trifft Schäuble den konservativen Regierungschef Antonis Samaras.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Vor Athen-Besuch: Schäuble lobt griechische Sparpolitik"

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  • Der Aussage muss ich eindringlich widersprechen. Das Christentum steht für ein radikales altruistisches Menschenbild. Egoistisch ist nur der, der vorgibt ein Christ zu sein, diese Religion aber nicht lebt. Deutschland darf sich eigentlich auch nicht mehr als christliches Land bezeichnen. Das Christentum steht hier nur auf dem Papier.

  • Der rechte Pöbel gähnt wieder seine letzten Seufzer in die Runde. Das vor einiger Zeit eingesetzte Wort "Politabschaum", Vicario, findet sich u.a. auch in den Tagebüchern eines gewissen Joseph Goebbels.

  • ...zeigt Verständnis für die Wut und Verzweiflung vieler Griechen...

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    Na das ist aber doch fein....soviel verheucheltes Verständnis. Wo doch die Deutschen den Euro eingeführt hatten...na ja...von Christen kann man eben nichts erwarten...ausser...liebe deinen Nächsten...und zwar mich.

    Es gibt wohl keine Religion, die soviel Egoismus in sich trägt wie das Christentum!!

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