Vor Bush-Besuch
Israel will jüdische Außenposten abbauen

Israel will angesichts des Besuchs von US-Präsident George W. Bush in der kommenden Woche ein Zeichen setzen. Die Regierung hat in Aussicht gestellt, mit dem Abbau von Außenposten jüdischer Siedlungen im Westjordanland zu beginnen.

HB JERUSALEM. Er gehe davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt entsprechende Schritte ergriffen würden, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Haim Ramon am Freitag im israelischen Rundfunk. Um welche Siedlungen es sich konkret handelt, sagte er nicht. Einige der ohne Zustimmung der Regierung errichteten Außenposten bestehen lediglich aus unbewohnten Hütten, in anderen wiederum gibt es Straßen und ganze Wohnwagensiedlungen.

Bush besucht den Nahen Osten vom 8. bis 16. Januar. Dabei will der US-Präsident auch das Siedlungsthema anschneiden. „Die nicht genehmigten Außenposten beispielsweise müssen abgebaut werden, wie dies die Israelis angekündigt haben“, sagte Bush.

Die Palästinenser bestehen auf einem raschen Abbau der jüdischen Siedlungen. „Nach unserer Ansicht sind alle Siedlungen, in all ihren Formen, ein rechtswidriger und illegitimer Akt und stellen eine Art der Aggression dar, die zusammen mit der Besetzung beendet werden muss“, sagte der palästinensische Chefunterhändler Ahmed Korei.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%