Vor dem EU-Gipfel
Merkel warnt vor Benachteiligung deutscher Autobauer

Kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel davor gewarnt, die deutschen Autobauer beim Klimaschutz zu benachteiligen. Es komme darauf an, Klimaschutz und die wirtschaftliche Stärke der Automobilindustrie zusammenzubringen.

HB BRÜSSEL. „Und da darf es nicht sein, dass Länder, die größere Autos bauen, die auch zum europäischen Wohlstand beitragen, benachteiligt werden gegenüber denjenigen, die kleinere Autos bauen“, sagte Merkel am Donnerstag bei ihrer Ankunft zu einem Spitzentreffen der europäischen Konservativen in Brüssel.

„Wir wollen eine faire Regelung, und wir wollen natürlich auch, dass die Klimaschutzziele erreicht werden“. Dies könne zusammen gehen, „aber ich setze mich ganz speziell für Arbeitsplätze in der Automobilindustrie in Deutschland ein“, fügte die Bundeskanzlerin hinzu.

Der Kampf gegen die globale Erwärmung ist eines der Themen beim Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs, das am späten Nachmittag beginnen sollte. Die EU-Kommission und Deutschland streiten seit Monaten über die geplanten CO2-Grenzwerte für Pkw: Die Kommission will den Ausstoß auf durchschnittlich 120 Gramm pro Kilometer begrenzen. Dabei will sie die vor allem in Deutschland ansässigen Hersteller von Premium-Autos am stärksten in die Pflicht nehmen.

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