Vor dem Moskau-Besuch: US-Außenministerin Rice fordert Russland zu verstärkter Demokratisierung auf

Vor dem Moskau-Besuch
US-Außenministerin Rice fordert Russland zu verstärkter Demokratisierung auf

Russland muss mehr tun, um die Demokratie zu fördern, fordert US-Außenministerin Rice. Dies sei die Bedingung für ein engeres Verhältnis zum Westen.

HB BERLIN. US-Außenministerin Condoleezza Rice hat verstärkte Anstrengungen Russlands bei der Demokratisierung des Landes angemahnt. Vor einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sagte Rice am Samstag in Warschau, das Land müsse zeigen, dass es sich um Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit bemühe, wenn es an engeren Beziehungen zum Westen interessiert sei. Es sei kein Geheimnis, dass die USA in dieser Hinsicht besorgt seien.

Nach ihrem Besuch in Polen flog Rice in die Türkei weiter. Bei der Unterredung mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara ging es nach Angaben des Regierungschefs um Afghanistan, den Irak, die Lage im Nahen Osten und um Zypern. Einzelheiten nannte er nicht. Die Beziehungen der Türkei zu den Vereinigten Staaten bezeichnete Erdogan als positiv.

Im Zuge des Irak-Krieges war es jedoch zu Spannungen zwischen der Türkei und den USA gekommen. Die Türkei hatte vor allem Sorge, der Krieg könnte zu einer Spaltung des Nachbarlandes und zur Bildung eines Kurdenstaates im Norden des Iraks führen und damit Unruhen im türkischen Kurdengebiet auslösen.

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