Vor der Amtseinführung: Obama in Washington eingetroffen

Vor der Amtseinführung
Obama in Washington eingetroffen

Nach einer symbolträchtigen Bahnfahrt auf den Spuren von Abraham Lincoln ist der künftige US-Präsident Barack Obama in Washington eingetroffen, wo er am Dienstag die Nachfolge von George W. Bush antritt. Bis zu eine halbe Million Menschen wollten Obama in der Hauptstadt begrüßen.

ap WASHINGTON. Für Barack Obama haben am Wochenende die Marathon-Feiern zur Amtseinführung begonnen: Der künftige US-Präsident traf nach einer symbolträchtigen Bahnfahrt in Washington ein, wo er am Dienstag die Nachfolge von George W. Bush antritt. Am Sonntag wurden Obama und seine Familie zu einem Konzert erwartet, bei dem das „Who is Who“ der Popmusik auftreten sollte - darunter Beyoncé, Bono, Bruce Springsteen und Stevie Wonder. Bis zu eine halbe Million Menschen wollten Obama in der Hauptstadt begrüßen.

Wie einst Abraham Lincoln im Jahr 1861 brach der künftige Präsident am Samstag mit dem Zug von Philadelphia, der Wiege der amerikanischen Demokratie, nach Washington auf. Begleitet wurde er von seiner Familie. Am Rand der 217 Kilometer langen Strecke jubelten mehrere zehntausend Menschen Obama zu.

Der aus zehn Wagen bestehende Zug stoppte in Delaware, um den designierten Vizepräsidenten Joe Biden mitzunehmen. Obama beschwor unterwegs angesichts der schweren Wirtschaftskrise wiederholt den Geist der Gründerväter der USA und sagte: „Wir erkennen an, dass solche Herausforderungen nicht schnell gelöst werden.“ Es werde Rückschläge und Enttäuschungen geben. „Und wir werden aufgerufen sein, Geduld zu zeigen, auch wenn wir mit kämpferischer Dringlichkeit handeln.“

Entlang der Fahrtroute hatten sich zigtausende Menschen eingefunden, um den künftigen Präsidenten zu sehen. Obama winkte den jubelnden Menschen von der Plattform seines Wagens aus zu. „Lasst uns eine Regierung schaffen, die dem Volk gegenüber verantwortlich ist, und nehmen wir unsere eigene Verantwortung als Bürger wahr, von unserer Regierung Rechenschaft zu verlangen“, sagte Obama vor Fahrtantritt. Er rief die Menschen auf, dabei mitzuwirken, dass sein Wahlsieg nicht das Ende des Wandels sei, sondern der Beginn und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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