Vor der Wahl
Weniger US-Bürger beantragen Arbeitslosenhilfe

In den USA gilt die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe als frühzeitiger Hinweis auf die Arbeitsmarktlage. Besonders vor den Wahlen zählt dabei selbst der wöchentliche Bericht - diesmal fällt er positiv aus.
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WashingtonAngesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens im US-Wahlkampf könnten selbst minimale Veränderungen der ökonomischen Eckdaten am 6. November den Ausschlag geben. Entsprechend nervös beobachten die Parteistrategen die Arbeitslosenstatistik.

In der vergangenen Wochen sank die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe um 23.000 leicht auf saisonbereinigt 369.000. Der Vier-Wochen-Durchschnitt sei hingegen auf 368.000 gestiegen, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag mit.

Die Anträge gelten als Frühindikator für die Arbeitsmarktlage. Sinkt die Zahl auf unter 375.000, deutet dies auf eine sinkende Arbeitslosenquote hin. In der Endphase des Wahlkampfs dürfte jede Entspannung auf dem Arbeitsmarkt Präsident Barack Obama nützen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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