Vor Frühjahrstagung
G7-Vertreter sprechen über IWF

Vertreter der Finanzministerien und Notenbanken der sieben größten Industrieländer (G7) sind am Freitag in Washington zu Beratungen über die Weltwirtschaft, Hedge-Fonds und die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) zusammengekommen.

HB WASHINGTON. Einen weiteren Schwerpunkt der Gespräche am Vorabend der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank bilde die finanzpolitische Entwicklung in den afrikanischen Staaten, hieß es aus Delegationskreisen. Deutschland wird von Finanzstaatssekretär Thomas Mirow und Bundesbankpräsident Axel Weber vertreten. In der besonders umstrittenen Frage der Neuordnung der Stimmrechte im Internationalen Währungsfonds zu Gunsten von aufstrebenden Schwellenländern sei dabei mit keiner Entscheidung zu rechnen, hieß es weiter.

In der Debatte um die als besonders riskant angesehen Hedge-Fonds stehen unterdessen die Forderungen unter anderem Deutschlands nach mehr Transparenz und Information der Position der USA und Großbritanniens gegenüber, die jede Art der Überwachung der Anlageinstrumente skeptisch sehen. Deutschland hofft zumindest auf eine Art Verhaltenskodex für die Fonds.

Der Verzicht von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) auf eine Teilnahme an dem Treffen trotz des deutschen G8-Vorsitzes traf in Washington auf Gelassenheit. Auch andere Minister hätten abgesagt und plausible Gründe genannt, sagte der Abteilungsleiter im US- Finanzministerium, Tim Adams. Mit Blick auf Steinbrücks Urlaubsreise nach Namibia sagte er: „Als Vater von drei Kindern scheint es mir eine gute Idee, Zeit mit der Familie zu verbringen.“

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