Vor Nato-Außenministertreffen
Rice: „Russland betreibt gefährliches Spiel“

Am Vorabend des Nato-Außenministertreffens zu Georgien hat US-Außenministerin Condoleezza Rice mit deutlichen Worten Russlands Vorgehen in Georgien kritisiert. Nach dem Eintreffen in Brüssel am Montagabend warnte vor einer Einverleibung Georgiens durch Russland.

HB BRÜSSEL. Rice betonte vor Journalisten, die Nato werde es nicht zulassen, dass Russland sich Georgien einverleibe, Europa destabilisiere oder einen neuen Eisernen Vorhang errichte. Russland treibe ein "gefährliches Spiel" mit seinen Verbündeten, sagte Rice.

"Wir müssen Russlands strategische Ziele zurückweisen, die eindeutig darauf hinauslaufen, die Demokratie in Georgien zu unterminieren, militärische Stärke dafür zu verwenden, die georgische Infrastruktur zu beschädigen und in einigen Fällen zu zerstören und zu versuchen, den georgischen Staat zu schwächen", sagte Rice weiter.

Angesichts der Krise im Kaukasus kommen die Nato-Außenminister am Dienstag in Brüssel zu Beratungen zusammen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, dass es dabei auch um Hilfe der Nato beim Aufbau von Militäranlagen im Rahmen des Programms "Partnerschaft für den Frieden" gehen solle.

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