Vor Parlamentswahlen Rösler: Euro hängt nicht von Griechen ab

Griechische Politiker stellen sich am Sonntag zur Wahl, und der Rest Europas diskutiert, was welcher Wahlausgang für die Währung bedeutet. Philip Rösler hat klare Vorstellungen - auch über den Umgang mit Sparmaßnahmen.
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Nachverhandlungen über den Sparkurs der Griechen schließt Rösler aus. Quelle: Reuters

Nachverhandlungen über den Sparkurs der Griechen schließt Rösler aus.

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BerlinNach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hängt das Schicksal des Euro nicht vom Ausgang der Parlamentswahlen in Griechenland ab.

"Die Griechen entscheiden bei der Wahl über ihre eigene Zukunft", sagte Rösler der Zeitung "Bild am Sonntag". In Europa sei mittlerweile ein belastbares System mit Schuldenbremsen, finanzpolitischen Kontrollen und Wachstumsimpulsen auf den Weg gebracht.

Rösler sagte, jede künftige Regierung müsse den vereinbarten Spar- und Reformkurs fortsetzen. "Wenn Griechenland die klaren Vereinbarungen nicht einhält, zerstört es selbst die Grundlage für weitere Finanzhilfen", sagte er. "Keine Leistung ohne Gegenleistung."

Eine Nachverhandlung der Sparmaßnahmen lehnte Rösler ab. "Mit der FDP ist eine grundlegende Lockerung der vereinbarten Sparauflagen nicht zu machen", sagte er. Länder wie Irland, Italien, Portugal und Spanien hätten anders als Griechenland große Fortschritte gemacht.

  • dapd
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8 Kommentare zu "Vor Parlamentswahlen: Rösler: Euro hängt nicht von Griechen ab"

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  • Ja hat denn wirklich einer geglaubt, dass diese ganzen Eurofanatiker eine weiße Wester haben?
    Es sidn alles üble Drecksäcke, eienr wie der andere

  • "Länder wie Irland, Italien, Portugal und Spanien hätten anders als Griechenland große Fortschritte gemacht."
    Spanien hat gestern Daten veröffentlicht , die in eine andere Richtung gehen . Trotz Sparanstrengungen steigen die Schulden um 15% bei den Ausgaben auf Länderebene (Regionen) .
    Recht gebe ich ihm , dass man nicht nachbehandeln sollte , sondern dem Euro-Graus ein Garaus machen sollte , je schneller desto besser . Die gegenwärtige Vuuduu -wirtschaftskultur führt doch zu keinem Erfolg . Man kann doch nicht Schulden mit noch mehr Schulden stopfen - weniger im hochverschuldeten Europa . Ich denke mal , dass die amerikanische Hochfinanz sich eins ins Fäustchen lacht . Die Ratingagenturen sind effektiver als die Navy , Army und Ariforce zusammen . Bald regiert der Dollar wieder die Welt , obwohl die USA und UK wirtschaftlich schlechter dastehen als Europa , haben sie weiterhin Triple A. Europa war also wirtschaftlich schneller zu knacken als die UDSSR .

  • Klarer kann man es kaum mehr sagen: "grundlegende Lockerung" nein. Daraus folgt, dass Nachverhandlungen generell durchaus möglich sind.
    Also ist auch die FDP schon vor irgendwelchen Ergebnissen der Wahl bereit, wieder viel Geld zu verschenken.
    Genial, wie die deutsche Politik Position um Position räumt und es schafft, sich ein mieses internationales Image zu erwurschteln, während sie unglaublich teure Geldgeschenke macht. Ihr seid Helden!

  • Ermittlungen vor dem
    Europäischen Gerichtshof in Luxemburg gegen EZB und ihren Präsidenten Mario Draghi
    die sich mit Händen und Füßen wehren!
    (EZB verstrickt in kriminelle Machenschaften um den EUR?)

    http://tinyurl.com/cy6lhlx

    bei deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    was für Machenschaften:
    so wurde Griechenland 2001ff durch Kreativität der Investmentbank Goldman Sachs
    in die rechnerische Lage versetzt dem EU bei zu treten, Goldman Sachs hat die Voraussetzungen geschaffen, über komplizierter Währungsgeschäfte Griechenland 2,5Mrd. An Haushaltsdefizit zu verstecken, um so die EU Beitragsvoraussetzungen zu erfüllen.
    EZB-Chef Mario Draghi war seiner Zeit Chef für europäisches Risiko-Management bei Goldman in London
    2005 waren es für Griechenland bereits 5,8Mrd.das war

    >>dann Goldman Sachs am Ende zu hieß. So reiste die zuständige Mitarbeiterin, Addy Loudiadis, im August 2005 nach Athen und sorgte dafür, dass der gesamte Kredit auf die griechische Notenbank abgewälzt wurde<<.

    >>Dasselbe Verfahren wurde beim griechischen Schuldenschnitt im Frühjahr 2012 angewandt. Einer der Architekten des Deals: EZB-Chef Mario Draghi. Das gesamte Risiko übernehmen die Steuerzahler Europas, weil die EZB, der IWF und die nationalen Notenbanken an die Stelle der privaten Gläubiger treten. <<

    auch der Italienische Premierminister Mario Monti ist auf der Gehaltsliste von Goldman Sachs zu finden, so das man da keine große Phantasie benötigt um der US Großbank Investmentbank Goldman Sachs besonders Lukrativen Geschäftspartner in dem EUR-Europa mit Fiskalpakt und erst recht mit dem ESM zu sehen an dessen Spitze man sich setzen wird und damit das dickste vorstellbare Geschäft gemacht
    ganz Europa als Schuldner u. Sparschwein für Goldman Sachs!

    Da muss man einem Bloomberg Bürgermeister v. New York und Inhaber der Konkurrenzbank dankbar sein das Er möglicherweise Europa vor diesen Kriminell eingespielten Knebeldiktatur a la ESM gerettet

  • Dumm blabla eines verlogenen Politikers....
    Wie können sich solche "VolksverTRETER" eigenlich morgends im Spiegel anschauen ?
    Dieses Politikerpack gehört in den Knast, bei täglicher harter ARBEIT FÜR DAS VOLK für den Rest ihres armseligen lebens......

  • Lieferprobleme ?
    Es ist auffallend ruhig geworden um Herrn Großsprech. Gibt es Lieferprobleme ?
    Oder hat man auch bei der FDP erkannt, wie unsympatisch er ist und stellt ihn jetzt kalt, bis man ihn mehr oder weniger unauffällig entsorgen kann ?

  • Pflaume hängt doch vom Baum ab, sprichwörtlich. Muss nämlich dran hängen, um abzufallen. Wann ENDLICH fällt D-ER? Diese tatsächlich so vertaubt-müden Weisheiten sind einfach Verxxrscherei des Wahlvolkes.

  • Das Schöne an Rösler ist, dass es ihn spätestens ab September 2013 samt FDP nicht mehr geben wird. Seine Wirtschaftskenntnisse lassen sehr viel zu wünchen übrig. Seine "Weisheiten" kann er für sich behalten.

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