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Vor Parlamentswahlen: Rösler: Euro hängt nicht von Griechen ab

Griechische Politiker stellen sich am Sonntag zur Wahl, und der Rest Europas diskutiert, was welcher Wahlausgang für die Währung bedeutet. Philip Rösler hat klare Vorstellungen - auch über den Umgang mit Sparmaßnahmen.

Nachverhandlungen über den Sparkurs der Griechen schließt Rösler aus. Quelle: Reuters
Nachverhandlungen über den Sparkurs der Griechen schließt Rösler aus. Quelle: Reuters

BerlinNach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hängt das Schicksal des Euro nicht vom Ausgang der Parlamentswahlen in Griechenland ab.

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Euro in der Krise

"Die Griechen entscheiden bei der Wahl über ihre eigene Zukunft", sagte Rösler der Zeitung "Bild am Sonntag". In Europa sei mittlerweile ein belastbares System mit Schuldenbremsen, finanzpolitischen Kontrollen und Wachstumsimpulsen auf den Weg gebracht.

Rösler sagte, jede künftige Regierung müsse den vereinbarten Spar- und Reformkurs fortsetzen. "Wenn Griechenland die klaren Vereinbarungen nicht einhält, zerstört es selbst die Grundlage für weitere Finanzhilfen", sagte er. "Keine Leistung ohne Gegenleistung."

Eine Nachverhandlung der Sparmaßnahmen lehnte Rösler ab. "Mit der FDP ist eine grundlegende Lockerung der vereinbarten Sparauflagen nicht zu machen", sagte er. Länder wie Irland, Italien, Portugal und Spanien hätten anders als Griechenland große Fortschritte gemacht.

  • 16.06.2012, 13:43 Uhrmargrit117888

    Ja hat denn wirklich einer geglaubt, dass diese ganzen Eurofanatiker eine weiße Wester haben?
    Es sidn alles üble Drecksäcke, eienr wie der andere

  • 16.06.2012, 10:13 UhrEinstein

    "Länder wie Irland, Italien, Portugal und Spanien hätten anders als Griechenland große Fortschritte gemacht."
    Spanien hat gestern Daten veröffentlicht , die in eine andere Richtung gehen . Trotz Sparanstrengungen steigen die Schulden um 15% bei den Ausgaben auf Länderebene (Regionen) .
    Recht gebe ich ihm , dass man nicht nachbehandeln sollte , sondern dem Euro-Graus ein Garaus machen sollte , je schneller desto besser . Die gegenwärtige Vuuduu -wirtschaftskultur führt doch zu keinem Erfolg . Man kann doch nicht Schulden mit noch mehr Schulden stopfen - weniger im hochverschuldeten Europa . Ich denke mal , dass die amerikanische Hochfinanz sich eins ins Fäustchen lacht . Die Ratingagenturen sind effektiver als die Navy , Army und Ariforce zusammen . Bald regiert der Dollar wieder die Welt , obwohl die USA und UK wirtschaftlich schlechter dastehen als Europa , haben sie weiterhin Triple A. Europa war also wirtschaftlich schneller zu knacken als die UDSSR .

  • 16.06.2012, 08:47 UhrSi_vis_pacem_para_bellum

    Klarer kann man es kaum mehr sagen: "grundlegende Lockerung" nein. Daraus folgt, dass Nachverhandlungen generell durchaus möglich sind.
    Also ist auch die FDP schon vor irgendwelchen Ergebnissen der Wahl bereit, wieder viel Geld zu verschenken.
    Genial, wie die deutsche Politik Position um Position räumt und es schafft, sich ein mieses internationales Image zu erwurschteln, während sie unglaublich teure Geldgeschenke macht. Ihr seid Helden!

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