Vor Ukraine-Reise Gabriel sichert Bevölkerung Unterstützung zu

Seit mehr als dreieinhalb Jahren kämpfen in der Ost-Ukraine Separatisten gegen Regierungstruppen. Zehntausend Menschen sollen dabei um Leben gekommen sein. Bundesaußenminister Gabriel will eine Lösung der Krise finden.
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„Wir lassen Euch nicht im Stich“, erklärte der Bundesaußenminister. Quelle: dpa
Sigmar Gabriel

„Wir lassen Euch nicht im Stich“, erklärte der Bundesaußenminister.

(Foto: dpa)

Berlin/Kiew Vor einer zweitägigen Reise in die Ukraine hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel der dortigen Bevölkerung Unterstützung zugesichert. „Wir lassen Euch nicht im Stich“, erklärte der SPD-Politiker am Mittwoch vor seiner Abreise nach Kiew. „Für uns ist dieser Konflikt weder eingefroren noch vergessen, sondern hochaktuell und brandgefährlich.“ Deutschland werde „weiter alles dafür tun, um für diese Krise eine Lösung zu finden, die endlich Frieden in die Region bringt.“

Im Osten der Ukraine bekämpfen sich seit mehr als dreieinhalb Jahren Regierungstruppen und von Russland unterstütze Separatisten. UN-Schätzungen zufolge wurden dabei bisher mehr als 10.300 Menschen getötet.

Gabriel wollte am Mittwoch zunächst nach Kiew fliegen und dort mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pawel Klimkin sprechen. Für Donnerstag war ein Besuch im Konfliktgebiet bei der Hafenstadt Mariupol geplant. Gabriel wollte auch Mitglieder der OSZE-Beobachtermission in der Ostukraine treffen.

„Im letzten Jahr haben wir in der Ostukraine die gewalttätigsten Monate seit den Minsker Abkommen gesehen“, sagte der Außenminister, der wie die gesamte Bundesregierung nur noch geschäftsführend im Amt ist. Es fielen noch zu viele Schüsse, zu viele schwere Waffen seien noch in der Region. Den Austausch von Hunderten Gefangenen kurz vor dem Jahreswechsel sowie die Einigung auf eine Weihnachtswaffenruhe seien „zwei Hoffnungszeichen“, erklärte Gabriel. „So muss es weiter gehen.“

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  • dpa
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  • „Wir lassen Euch nicht im Stich“ aus dem Mundes des Ministers wird bestimmt als Drohung aufgefaßt, erst einen Krieg anzetteln, den verlieren und dann die Lösung suchen. Herr Putin hat einen Lachanfall steht in der New Pravda.

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