Vorbild Planwirtschaft Deutsche Manager blicken neidisch nach China

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Wirtschaftssteuerung von der Kommandobrücke

Die staatlichen Instrumente, mit denen diese Ergebnisse erzielt werden, erinnern äußerlich noch immer an den alten Ostblock. Die Regierung stellt weiterhin Fünfjahrespläne auf, die sie im Wesentlichen auch umsetzt. Im Jahr 2010 endet der elfte dieser Pläne, der zwölfte für die Zeit ab 2011 ist bei der Kommission für Entwicklung und Reform derzeit in Vorbereitung. Zehn Millionen Menschen sind in der zentralen und lokalen Planbürokratie beschäftigt.

Eine Weltwirtschaftskrise wie in den vergangenen drei Jahren gilt bei so viel Vorausplanung allenfalls als Störung, die auszugleichen ist. Überall in Peking herrscht die unerschütterliche Vorstellung, dass sich eine Volkswirtschaft von der Kommandobrücke steuern lässt wie ein Hochseetanker. Gerade in der Krise, wo der Westen ebenfalls mit staatlichen Rettungsschirmen, teuren Konjunkturprogrammen und neuerdings auch dem Aufkauf von Staatsanleihen durch die doch eigentlich unabhängigen Notenbanken aktiv wird, fühlt sich Chinas Elite bestätigt. Das Land hat einen Plan, der Westen nicht.

In China fällt es dem Staat auch leichter, durch gelenkte Medien die Stimmung im Volk zu beeinflussen. "China ist es in der ersten Phase der Krise gelungen, Vertrauen zu schaffen", sagt Charles-Edouard Bouée, Präsident von Roland Berger China. Jeden Tag, jede Woche habe die Führung über die Medien wiederholt, dass die Bürger sich auf Staat und Wirtschaft verlassen könnten.

China stützt Konjunktur mit 400 Milliarden Euro

Um die Ausfälle durch den Einbruch des Exportgeschäfts zu kompensieren, hat die Führung ein Konjunkturpaket von 400 Mrd. Euro aufgelegt und eine Billion Euro zusätzlicher Kredite in Umlauf gebracht. Damit gelang es ihr, den Supertanker von Export auf Inlandsinvestitionen umzusteuern. Der Erfolg: Im ersten Quartal steuerte der private Konsum rund die Hälfte des Wachstums bei, die staatlich gestützten Investitionen in Infrastruktur und die Modernisierung der Industrie die andere Hälfte.

Eine problematische Nebenerscheinung war allerdings ein überschäumender Boom auf dem Immobilienmarkt. Nach Schätzungen von Ökonomen hängt bis zu einem Fünftel der Investitionen heute vom Immobilienmarkt und Bauprojekten ab, und etwa ein Drittel der Unternehmensgewinne kommt aus Grundstücksgeschäften.

Kein Wunder, dass westliche Ökonomen da hellhörig wurden. Sie prophezeiten eine Wiederholung der Immobiliendesaster, die vor zwei Jahrzehnten Japan und zuletzt die USA in schwere Krisen gestürzt haben. Was sie übersahen: China kann dank Planwirtschaft einen Immobiliencrash leichter verhindern. Die Regierung legt einfach eine Obergrenze für die Kreditvergabe der Banken fest. Für dieses Jahr sind es 7,5 Billionen Yuan (825 Mrd. Euro). Die Bankenaufsicht gibt den Banken quartalsweise vor, wie viel Geld sie verleihen dürfen. Die Verlesung der neuesten Anweisung findet bei gemeinsamen Abendessen zwischen Bankern und Bürokraten statt. Dabei lassen sich auch informell die Details der Regierungswünsche darlegen.

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12 Kommentare zu "Vorbild Planwirtschaft: Deutsche Manager blicken neidisch nach China"

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  • Ergänzung:

    Wenn sich eine Hochzivilisation die Konzepte von Niedrigzivilisationen annimmt, dann steigt ab zu einer Niedrigzivilisation.
    beispiel Deutschland mit seiner billiglohnkonkurrenz gegen die Niedrigzivilisationen und die daraus resultierende unzureichende Kapitalbildung in allen Zusammenhängen
    und die laufende Steigerung dieses irrsinns.
    Wenn eine Niedrigzivilisation die Konzepte einer Hochzivilisation verfolgt, dann steigt sie auf zu einer Hochzivilisation.
    beispiel China mit seiner extremen Kapitalbildung in allen Zusammenhängen und der kapitalintensiven Produktion gegen die Hochzivilisationen. Weitere beispiele für Aufstiegsnationen aus gleichem Grund sind Süd-Korea, Taiwan, Singapur, ...

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit einiger Verwunderung habe ich ihren mehrseitigen bericht gelesen. Mit Verwunderung deshalb, weil er völlig unkritisch zum einen die Zitate von Managern wiedergibt und zum anderen rein die ökonomischen Gesichtspunkte betrachtet, ökologische aber völlig außer Acht lässt. Aber eben diese gehören heute zu einer betrachtung der Wirtschaftlichkeit ebenso dazu.

    Und genau eben diese vorgenannte Sichtweise ist meines Erachtens nicht angemessen. Auch wenn ihr blatt sich im wesentlichen den wirtschaftlichen Zusammenhängen verschrieben hat, dürfte es auch ihnen nicht entgangen sein, dass ein allein ökonomischer Ansatz heutzutage nicht mehr allein Kriterium für die beurteilung sein darf, ob ein System erfolgreich ist oder eben auch nicht.

    insbesondere verwundert mich, dass Sie ein Zitat von Herrn Jürgen Hambrecht wiedergeben, „Länder wie China überspringen gerade mehrere Entwicklungsstufen, für die Europa Jahrzehnte gebraucht hat“. Zugegeben, was die technische Entwicklung anbetrifft, hat sich China das Know How des „Westens“ eingekauft oder zu Nutzen gemacht. Und springt an eben dieser Stelle auf den Entwicklungszug auf. Clever und „bewundernswert“.

    Aber diese Sicht ist zu einseitig und auch aus meiner Sicht nicht zulässig. Hätte China, wie Herr Hambrecht behauptet, mehrere Entwicklungsstufen übersprungen, wäre nicht ein Großteil der bevölkerung z.b. von sauberem Trinkwasser abgeschnitten. Und die Landwirte in den ländlichen Regionen wären nicht gezwungen, ihre landwirtschaftlichen Güter auf böden anzubauen, die ebenfalls durch Chemikalien verseuchtes Wasser bewässert werden. Zu einseitig ist die Sichtweise auch schon deswegen, weil ein Großteil der bevölkerung nach wie vor in großer Armut lebt, ob nun erfolgreiche Planwirtschaft, oder auch nicht.

    Übersprungen hätte China nur dann mehrere Entwicklungsstufen, für die Europa mehrere Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte gebraucht hat, wenn es nicht die gleichen für Mensch und Umwelt grausamen Fehler gemacht hätte. Und die macht es leider in einem Ausmaß, das die Schäden in Europa weit übertrifft. ich möchte damit nicht China erklären, wie es was zu regeln hat. Diesen Fehler hat bereits Frau Dr. Merkel gemacht, als sie den Chinesen erklären wollte, wie Demokratie funktioniert und auf China anzuwenden ist. Und das mutet geradezu lächerlich an, wenn die bundeskanzlerin eines Staates, der gerade mal so groß ist, wie die 9. größte Provinz Chinas, solche Versuche unternimmt.

    Nein, auch ich habe keine Patentlösung, aber bewunderung für die Chinesen kann ich nur in einem Punkt aufbringen: sie lassen sich nicht reinreden, und da sind wir Deutschen / Europäer leider Weltmeister drin. Etwas mehr Entschlossenheit, wie sie die Chinesen an den Tag legen, tut uns sicherlich gut.

  • Erich Paus, ich möchte mich für diesen aufklärenden Leserbrief bedanke. Von dieser Seite habe ich es noch nicht betrachtet. Sie haben alles auf den Punkt gebracht. Hoffentlich wird ihr Leserbrief den Polit Clowns in berlin vorgelegt.
    Danke

  • Da passt doch genau das hier rein. Das was derzeit geplant ist, dass wäre in unserer ach so heiligen Marktwirtschaft nicht möglich.
    Chinas Regierung plant, einen Teil der Gewinne seiner staatlichen Konzerne vor allem in die sozialen bereiche zu überführen.
    bisher müssen die Unternehmen 10 Prozent der Gewinne, nach Steuern, an den Staat abführen.
    Von diesen zog der chinesische Staat im vergangenen Jahr 98,90 Mrd. Yuan (14,40 Mrd. USD) an Steuern. Allein in 2009 hatten die Staatsunternehmen fast 1 billion Yuan (146,42 Mrd. USD) an Gewinnen erzielt.
    Es wird schon seit längerem kritisiert, dass die Staatsunternehmen eine Monopolstellung im Land innehaben und somit relativ geschützt Gewinne erzielen können, wovon viel zu wenig für das Gemeinwohl zurückfließen, was zunehmend negativ in der bevölkerung ankommt.
    Unverständlich für viele ist die hohe Dividendenausschüttung im Gegensatz zur Kapitalbereitstellung für die sozialen Systeme innerhalb Chinas.
    Am Dienstag vergangener Woche erklärte nun das Finanzministerium, dass man eine höhere Abfuhr aus den Gewinnen anstrebt.
    Für Zhong Jiyin, Ökonom in der Chinese Academy of Social Sciences einem Think Tank der chinesischen Regierung, ist klar, dass eine Anhebung erforderlich und nur konsequent sei.
    Und selbst wenn es um über 10 Prozentpunkte angehoben würde, sei es für viele der zentralen Unternehmen angesichts ihrer hohen Gewinnspanne egal, so Zhang.
    Und wie gesagt, es wird in den Ausbau der Sozialsysteme gesteckt. Während sie dort aufgebaut werden und ehrlicher Weise auch nicht mit unseren vergleichbar sind, so klappen unsere inzwischen immer mehr zusammen.

  • Die deutschen Manager verstehen nichts und sind nicht einmal mehr fähig die richtigen berater zu finden.
    Sie sind vorselektiert nach blödheit, Korruptheit und Willfährigkeit, für wen auch immer.
    Deshalb pilgern sie nun nach China.
    Aber die Erleuchtung bleibt ihnen auch dort versagt.
    Höchstens ein neues Glaubensbekenntnis ist drin für sie.
    Denken muß man schon selber.
    Und damit das fruchtbar geschehen kann, muß man Diskussionskultur pflegen.
    Mit Orthodoxie, befehl und Gehorsam kracht man mit einer Hochzivilisation an die Wand.
    Deshalb hat sich Montesquieu schon vor rd. 300 Jahren um Staats-Strukturen bemüht, die aus Machtstrukturen resultierende Katastrofen vermeiden helfen sollten. Und sogar die Wehrmacht vor 70 Jahren war mit ihrem Auftragsvergabesystem in Kampf und Krieg bereits weiter.


    beispiele abgrundtiefer Einfalt in wirtschaftlichen Zusammenhängen:

    "..."Das Wachstum in China hat die Erwartungen weit übertroffen", sagt VW-Chef Martin Winterkorn. "Länder wie China überspringen gerade mehrere Entwicklungsstufen, für die Europa Jahrzehnte gebraucht hat", fügt bASF-Chef Jürgen Hambrecht, der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, im Handelsblatt-interview hinzu. "China betreibt schon seit Jahren sehr zielgerichtete innovations- und industriepolitik", lobt auch Siemens-Chef Peter Löscher...."

    EP : China kann reibungs- und verlustfrei wachsen, weil ihm alles Know-How fertig und perfekt angeliefert wurde und wird, und sie so vor den Verlusten des Trial-and-Error zivilisatorischer Entwicklung bewahrt werden. Und die darüber verständnislos staunenden Manager sind genau diejenigen, die das durch ihr Handeln ermöglicht haben. Sie verstehen ihr eigenes Tun gar nicht. Aber trotz dieser blindheit korrumpieren sie politische Entscheider und Entscheidungen ganz nach Gutsherrenart.
    Am Abgrund.


    "..."China verändert nicht nur die weltwirtschaftlichen bedingungen, das chinesische Modell fordert auch den Status der westlichen Demokratien heraus, die bisher glaubten, sie verfügten über das einzige Regierungsmodell, das Armut reduzieren und wirtschaftlichen Aufstieg hervorbringen kann."..."

    EP : Sie verstehen grundlegende Prinzipien einer Hochzivilsation gar nicht. insbesondere halten sie eine der Grundschwächen des chinesischen Systems für eine Stärke. Sie verstehen nicht, daß die einfachen chinesischen Strukturen einer hochkomplexen Zivilisation unangemessen sind, obwohl sie es aufgrund ihrer Positionen besser wissen müßten. im Ggs. zu unseren politischen und wirtschaftlichen Führungsidioten haben die Chinesen selbst diese Schwäche bereits bei sich erkannt.


    "...Die Regierung legt einfach eine Obergrenze für die Kreditvergabe der banken fest. Für dieses Jahr sind es 7,5 billionen Yuan (825 Mrd. Euro)...."

    EP : Das könnte die deutsche Politik auch. Aber im Ggs. zu Deutschland findet die Korruption in China am nationalen interesse eine Grenze, während in Deutschland alles grenzenlos globalisiert wird, Hochverrat.


    "...in China fällt es dem Staat auch leichter, durch gelenkte Medien die Stimmung im Volk zu beeinflussen. ..."

    EP : in Deutschland gelingt das nur noch bei den ganz Dummen. bei allen anderen ist das Vertrauen nachhaltig zerstört, und das zu Recht, aus Gründen der nackten Selbsterhaltung. Das gilt sowohl für Vertrauen in Regierungen und Parlamentarier als auch für das in Medien und Wirtschaft.


    "...Sollte der Westen also glauben, dass China sich ganz von selbst von der Staatswirtschaft zu einer freien Marktwirtschaft entwickeln werde, so gibt er sich wohl einer illusion hin. ..."

    EP : in ihrer idiotische Weltsicht sieht unser Führungspersonal Marktwirtschaft nicht als Sachzwang, sondern als ideologisches Machtmittel, das sie sogar offensichtlich für sich selbst ablehnen. Dabei ist das ein Aspekt, in dem sich die chinesische Wirtschaft verheddern wird, wenn sie dieses Problem nicht löst.
    Das könnte man nutzen.
    Allerdings nur dann, wenn man die Zusammenhänge versteht.


    Der ganze Artikel ist geprägt von geldzentrierter Denke mit all seinen interesse-verursachten Verschmutzungen vollgesogener und grenzenlos geldgieriger investmentbanker mit all der korruptiven Macht ihrer Geldressourcen. Die Chinesen benutzen Geld aber rein kapitalistisch, als investitionskapital zur Effizienzsteigerung der Wirtschaft. Sein dienender Charakter bleibt unangetastet, jedenfalls jetzt noch. Aber Machtentartung durch Geldmehrung in Klüngeln ist auch bei ihnen möglich und vielleicht schon in der Entfaltung. Aber all das versteht unser Führungspersonal gar nicht. Denen fehlen die elementaren geistigen Grundlagen dafür. Selbst ihre eigene Korruptheit ist so dümmlich, daß sie nicht einmal dann Gewinn daraus ziehen können, wenn sie von sich auf andere schließen.
    Die Auswahlkriterien für ihren Aufstieg gehorchten ganz anderen Grundsätzen, nicht denen von intelligenz und brillanz, solider bildung, Fachwissen, Verständnis, Leistungsbereitschaft, Können, Hingabe an die Sache, Gesetzestreue, Ethik und Staatstreue ... Maßgebliche Selektionskriterien sind schamlose Gierigkeit, Gläubigkeit in Auswendiggelerntes, Gehorsam und Willfährigkeit und grenzenlose Skrupellosigkeit.

  • Ob die meisten Erfindungen wirklich noch aus Deutschland kommen, das mag glauben wer will. Einstein sagte, die Welt braucht Planwirtschaft!
    Ob der Kommunist war? Die chinesischen Kommunisten haben gesagt, sie brauchen für die Einführung eines entwickelten Sozialismus den Zeitraum bis 2050.
    Vielleicht liegen sie mit ihrer Prognose richtig?

  • Übrigens, in Chine werden Wirtschaftsverbrecher die über 1Mio € veruntreuen hingerichtet. Vielleicht wäre das ein Vorbild?

  • @ k.h.a.

    "Der Fünfjahresplan vermittelt den Kadern, welche Zahlen erwartet werden - und so fallen sie aus". Naja, von Manipulation des Marktes haben wir ja gerade in den letzten Tagen genug mitbekommen!

    "Die pareigeleiteten Medien sorgen für den "Richtigsprech" im Volk und dessen Kontrolle durch die vorbildlichen Genossen." Hier sei ein Lesen der Analysten- und Sachverständigenkommentar vor der Krise angeraten, als man schon wieder vom Dax über 10000 träumte.

    "Für harte Fälle gibt es die "Sturmabteilung" und für die Abwehr die "Schutztstaffel""
    Ein ganz anderes Theme, hat mit dem Artikel nichts zu tun. Aber gerade in dieser braunen Zeit konnten die Deutschen Konzerne große Gewinne einfahren. Und nicht nur die. So produzierte Ford in Köln noch im Krieg die Fahrzeuge, die dann auch gegen die amerikanischen Truppen eingesetzt wurden.
    Auch in diesem System ging es ums Geld verdienen um jeden Preis, selbst um den von 60Mio.Toten.

  • Der Fünfjahresplan vermittelt den Kadern, welche Zahlen erwartet werden - und so fallen sie aus. Die pareigeleiteten Medien sorgen für den "Richtigsprech" im Volk und dessen Kontrolle durch die vorbildlichen Genossen. Für harte Fälle gibt es die "Sturmabteilung" und für die Abwehr die "Schutztstaffel". Vorbild?

  • in China herrscht Planwirtschaft, nicht Freie Marktwirtschaft.
    Die wird, richtig geführt, auf Dauer immer überlegen sein. Weil zielgerichtet produziert wird, was benötigt wird. Und nicht alles im Überfluß.

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