Vorschlag bestätigt.
Türken wählen Ende Juli neues Parlament

Das türkische Parlament hat den 22. Juli als Termin für vorgezogene Parlamentswahlen bestätigt. Die Abgeordneten nahmen am Donnerstag einen entsprechenden Vorschlag des Verfassungsausschusses an, der ursprünglich von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gekommen war.

HB ANKARA. Die Neuwahlen sollen die Krise beendet werden, die sich an der Wahl eines neuen Staatspräsidenten entzündet hatte. Erdogans islamisch geprägte Partei AKP will Außenminister Abdullah Gül als neues Staatsoberhaupt durchsetzten. Dies stößt bei der weltlich geprägten Elite des Landes auf heftigen Widerstand.

Eine erste Wahlrunde, bei der Gül vom Parlament zum neuen Staatschef gewählt wurde, wurde vom Obersten Gericht der Türkei für ungültig erklärt. Das Gericht folgte der Ansicht der Opposition, wonach zu wenige Abgeordnete anwesend waren. Die Opposition hatte die Sitzung boykottiert.

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