Vorübergehende Evakuierung nach Fehlalarm
Notfallalarm im Weißen Haus aufgehoben

In Washington ist ein Notfallalarm im Weißen Haus nach kurzer Zeit wieder aufgehoben worden. Der Sitz des US-Präsidenten ist nach Angaben der US-Flugsicherheitsbehörde wegen eines Fehlalarms evakuiert worden.

HB WASHINGTON. Ursache sei das Flackern auf einem Radarschirm gewesen, erklärte eine Sprecherin der Behörde. Es habe sich kein Flugzeug im Anflug auf den Amtssitz des US-Präsidenten befunden. Das Gebäude in Washington war kurz zuvor vorübergehend evakuiert worden, nach Aussage des hauseigenen Sicherheitsdienstes wegen einer akuten Notfallsituation. Der TV-Sender NBC berichtete kurz darauf, ein Flugzeug habe den Alarm ausgelöst, sei dann aber aus dem Luftraum umgeleitet worden. Präsident George W. Bush hielt sich zur Zeit des Alarms zu einem Staatsbesuch in London auf. Die Nachricht von der Evakuierung des Weißen Hauses hatte die Kurse an den Aktienmärkten zeitweise belastet.

Berater und Besuchergruppen wurden von bewaffneten Sicherheitsangestellten aus dem Gebäude geleitet, während eine Auto-Eskorte Vizepräsident Dick Cheney wegbrachte. Auch die Angestellten verließen das Haus. Vor dem Gebäude forderte ein bewaffneter Angestellter des Sicherheitsdienstes Passanten auf, sich vom Weißen Haus fern zu halten. Wenig später stellte sich die Notfallsituation dann als Fehlalarm heraus. Erst vor wenigen Tagen war ein Privatflugzeug in den Flugraum über Washington eingedrungen und hatte einen Sicherheitsalarm im US-Präsidialamt ausgelöst. US-Militärflugzeuge hatten die Maschine abgedrängt und aus der Verbotszone eskortiert.

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