Vorwahlen in South Carolina : Gingrich macht es wieder spannend

Vorwahlen in South Carolina
Gingrich macht es wieder spannend

Sei aggressiv und kompromisslos: Mit diesem Rezept hat Newt Gingrich die Vorwahl in South Carolina klar gewonnen. Wie geschickt er das macht, zeigte er am Wahlabend vor seinen Fans. Ein Besuch im Wahlkampf-Hauptquartier.
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ColumbiaDer Polizist gibt sich wirklich Mühe. „Ich sage es noch mal, treten Sie zurück“, kommandiert er von der Bühne herab. Doch an diesem Abend wollen die konservativen Republikaner im Saal noch nicht mal mehr auf einen Mann des Gesetzes hören. Sie schwitzen, sie drängeln, sie wollen nah dran sein an ihrem Idol, das jeden Moment erscheinen soll: Newt Gingrich. Der Mann, der sie glücklich macht.

Dann, endlich, kommt er. Das heißt, eher hält er Einzug. Quälende 20 Minuten nimmt sich Gingrich Zeit, vor der Tür das Spalier aus Fotografen und ausgestreckten Händen abzuschreiten. Drinnen, im Ballsaal des Hilton in Columbia, läuft ein Country-Song, irgendwas mit „Stolz“ und „Amerika“. Gäbe es ein Bild für die Stimmung hier, es wäre ein sich auf die Brust trommelnder Gorilla.

Denn Newt Gingrich hat soeben bei den Vorwahlen der Republikaner in South Carolina einen sensationellen Sieg eingefahren. Und am heutigen Samstagabend, in seiner Wahlkampfzentrale in der Hauptstadt des US-Bundestaates, kann man die Ergebnisse noch gar nicht fassen: 40 Prozent hat Gingrich geholt und seinen größten Konkurrenten Mitt Romney gedemütigt, der nur 28 Prozent schaffte. Rick Santorum und Ron Paul landeten mit 17 und 13 weit dahinter.

Damit geht in Columbia die bisher kurioseste Woche dieses Wahlkampfes zu Ende, und sie hat das Rennen um die Nominierung zum Herausforderer Barack Obamas wieder spannend gemacht. Für Gingrich hätte es nicht besser laufen können – Romney dagegen dürfte die vergangenen Tage am liebsten vergessen wollen.

Kommentare zu " Vorwahlen in South Carolina : Gingrich macht es wieder spannend"

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  • US-Verleger - Der Mossad soll Obama ermorden

    Der Eigentümer und Verleger der Wochenzeitung "Atlanta Jewish Times", Andrew Adler, hat am 13. Januar in seinem Leitartikel sich über den Mangel an Agressivität gegenüber dem Iran der US-Regierung und die Gefahr die für Israel dadurch besteht sehr kritisch geäussert. Er schlug deshalb Premierminister Netanjahu drei Optionen vor. Er soll den Libanon und den Gazastreifen angreifen und die Hezbollah und Hamas damit ausschalten, oder die Atomanlagen des Iran direkt selber bombardieren, oder den israelischen Geheimdienst Mossad den Auftrag geben, Präsident Obama zu ermorden, damit Vizepräsident Joe Biden nachrückt und eine israelfreundlichere Politik macht, der sich mehrmals dazu bekannt hat Zionist zu sein.

    Hier die Originalaussage der dritten Option:

    "Drei, Mossad-Agenten, die in den USA sich befinden, das grüne Licht zu geben, den Präsidenten zu eliminieren, der unfreundlich gegenüber Israel ist, damit der amtierende Vizepräsident seinen Platz einnimmt und zwangsweise diktiert, dass die Politik der Vereinigten Staaten dem jüdischen Staat hilft seine Feinde auszulöschen.


  • Traurig aber wahr. In den USA kommt man am Establishement nicht vorbei. Newt Gingrich = Hochgradfreimaurer.
    Egal ob Obama, Romney oder Gingrich - alles Puppen an den gleichen Fäden der wahren Mächtigen.

  • Newt Gingrich?
    He is my favorite republican candidate.
    Why? Because I know that if he runs for Presidency Obama will be reelected.
    Got, please help us and let Newt Gingrich be the republican candidate!
    I don't think the American people would be so stupid
    and want to have a second George W. Bush!
    Oder doch?

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