Vorwürfe der Regierungszeitung
Rice verärgert Syrien

Mit Verärgerung hat Syrien am Mittwoch auf die jüngste Kritik von US-Außenministerin Condoleezza Rice reagiert. Die Regierungszeitung „Tischrin“ warf den USA vor, sie wollten mit ihrer Politik die arabischen Staaten destabilisieren und dazu gehöre es, den Druck auf Syrien zu erhöhen.

HB DAMASKUS. Es sei klar, dass die USA ihre Pläne mit Einschüchterungen und militärischer Gewalt durchsetzen wollten, hieß es weiter. Die Drohungen der Ministerin zeugten zudem von „Hochmut und Arroganz“. Von Regierungsseite wurde die jüngste US- Kritik zunächst nicht kommentiert.

Rice hatte Syrien eine Destabilisierung des Nahen Osten vorgeworfen und es als Hindernis und Barriere gegen die Veränderungen bezeichnet, die von den Menschen der Region gefordert würden. Syrien müsse die strategische Entscheidung treffen, ob es weiterhin ein negativer Faktor bleiben wolle, sagte Rice in einem Gespräch mit arabischen Journalisten in London. Sie verlangte auch den Abzug der syrischen Truppen aus Libanon. Syrien müsse außerdem seine Unterstützung für den Terrorismus beenden.

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