Wählerbefragung
Hollande vorne - Sarkozy hinten

François Hollande liegt bei der entscheidenden Runde der französischen Präsidentschaftswahlen sehr gut im Rennen. Laut ersten Wählerbefragungen wenden sich die Franzosen von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy ab.
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ParisAlle Signale stehen auf Machtwechsel im Élysée: Der Sozialist François Hollande hat bei der französischen Präsidentschaftswahl klar die Nase vor dem konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. In Erhebungen von vier großen Instituten, über die belgische und Schweizer Medien am späten Nachmittag berichteten, lag Hollande bei 52,5 bis 53,5 Prozent und damit fünf bis sieben Punkte in Führung.

Bestätigt sich die Tendenz, wird Holland nach François Mitterrand der zweite sozialistische Präsident der Fünften Republik. Er würde das höchste Staatsamt nach 17 Jahren von den Gaullisten zurückerobern.

Damit käme es in Frankreich zu einem Richtungswechsel, der auch für Deutschland und Europa bedeutsam ist. Hollande will den Reformkurs bremsen und setzt ganz auf Wachstum. Noch am Sonntagabend wollte er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonieren. "Wir haben den Wunsch, so schnell wie möglich gemeinsam zu sprechen", sagte sein Sonderberater Jean-Marc Ayrault am Nachmittag der Nachrichtenagentur dapd. "Die Reorientierung in Richtung Wachstum, in Richtung Wettbewerbsfähigkeit und Protektion ist der Schlüssel zur Sanierung Europas", zitierte ihn die Zeitung "Le Figaro" auf ihren Internetseiten.

Die Wahllokale schließen in den französischen Metropolen erst um 20.00 Uhr, erst dann werden im Nachbarland die ersten Hochrechnungen veröffentlicht. Aber in zahlreichen Überseegebieten, wo schon am Samstag abgestimmt worden war, setzte sich der Sozialist klar durch. Nach einer Meldung des belgischen Rundfunks RTBF gewann er in Saint-Pierre und Miquelon mit 65 zu 35 Prozent, auf Martinique mit 68 zu 32, auf Guadeloupe mit 72 zu 28, in Französisch-Guyana mit 62 zu 38 und auf Saint Martin mit 51,5 zu 48,5 Prozent. Nur auf Saint-Barthélémy lag er mit 17 zu 83 Prozent klar hinter Sarkozy.

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Der "Omnipräsident stürzt tief"

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  • Sie meinen wohl Euro-Bondage und die totale Ausplunderung Europas und Deutschlands. Und wer profitiert?

    Fragen Sie doch einmal Herrn Soros und seine Finanzoligarchenfreunde, die (ausgerechnet) die dummen Linken (!) damit beschwatzen. Aber Sozialisten und Bankster haben ja gemeinsam, dass sie nur das Geld anderer ausgeben und einnehmen konnen, aber nichts wirtschaften konnen.

  • Die Schuldenkrise wird nicht durch mehr Schulden gelost, sondern durch Konsumverzicht, Sparen, Mehrarbeit und Mehrproduktion!

  • Ganz genau! Deutschland muss sich selbst retten. Wer noch einigermasses schwimmen kann, muss sich jetzt freischwimmen, sonst wird es von den Ertrinkenden egosistisch mitheruntergezogen.

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