International

_

Währungskrise: Die Lebenslügen des Euro

Immer neue Gipfel und neue Maßnahmen sollen die Finanzmärkte beruhigen, die strukturellen Probleme der Währungsunion jedoch lösen sie nicht. Es ist Zeit für die Politik, sich zu den Lebenslügen des Euros zu bekennen.

Quelle: WirtschaftsWoche OnlineBild 1 von 9

Nach Irland, Portugal, Griechenland, Spanien, Irland und Zypern gibt es schon den nächsten Problemfall in der Euro-Zone: Frankreich droht die Bestnote der Ratingagenturen zu verlieren. Ohne französisches Triple-A wiederum gerät die gesamte Konstruktion des Rettungsschirms EFSF ins Wanken. Dieser kann nur funktionieren, wenn die beiden größten Mitglieder der Währungsunion, Deutschland und Frankreich, die beste Bonität aufweisen. Die jüngsten Entwicklungen verdeutlichen einmal mehr, wie sehr die Politik Illusionen aufsitzt – und wie sehr sie an ökonomischen Lebenslügen festhält. Der Euro hat kein stabiles Fundament, weil die Prinzipien, die ihn stabil und zukunftsfähig machen sollten, entweder von Anfang an fehlten oder sukzessive ausgehebelt wurden. Ein Überblick über die sieben Euro-Lebenslügen.

Bild: dpa