Waffen für Nordkorea
UN untersucht Frachterladung in Panama

UN-Experten starteten mit der Untersuchung des Frachters aus Nordkorea, der am Panama-Kanal gestoppt wurde. Unter Zuckersäcken wurden dort kubanische Waffen gefunden: ein Verstoß gegen das internationale Waffenembargo.
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Panama-StadtExperten der Vereinten Nationen haben am Dienstag mit der Überprüfung der Ladung eines nordkoreanischen Schiffes begonnen, das nichtdeklarierte Waffen aus Kuba an Bord hatte und in Panama festgesetzt worden war. Staatsanwalt Javier Caraballo erklärte, die sechs Experten würden bis Freitag das Schiff und die gefundenen Waffen überprüfen und mit der Besatzung sprechen. Unklar war noch, wann der Untersuchungsbericht dem Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen vorgelegt wird.

Das Schiff, die „Chong Chon Gang“, war Mitte Juli im Panamakanal gestoppt worden, weil es Hinweise gab, dass Drogen an Bord sein könnten. Der Frachter "Chong Chon Gang" war am 10. Juli im Panamakanal gestoppt und samt der 35-köpfigen Crew festgesetzt worden.

Die mit Pjöngjang verbündete kubanische Regierung erklärte später, der nordkoreanische Frachter habe "veraltete" Waffen aus ihrem Land an Bord. Die zwischen Zuckerladungen versteckten Kampfmittel aus sowjetischer Produktion, darunter Raketen sowie zwei MiG-21-Überschalljets sollten demnach in Nordkorea repariert und zurück nach Kuba gebracht werden. Nordkorea forderte seinerseits Panama zur Freigabe des aufgebrachten Schiffes auf.

Kuba verstößt nach eigenen Angaben mit der für Nordkorea bestimmten Lieferung nicht gegen das von den UN verhängte Waffenembargo. Es handele sich um Waffen, die zur Reparatur nach Nordkorea geschickt worden seien, hieß es.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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