Wahlkampf
Obama lockt seine Wähler mit Honigbier-Rezept

Ein kühles Blondes auf den White-House-Wies'n: US-Präsident Obama braut sein eigenes Bierchen. Bei einem Wahlkampauftritt verschenkte er einige Flaschen davon. Seitdem gierten die Wähler nach der Rezeptur.
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WashingtonDas Volk stand auf den Barrikaden - da knickte Barack Obama ein: Er verriet den Amerikanern das Rezept seines selbstgebrauten Honigbiers. Seit dem Wochenende gibt ein Video des Weißen Hauses Einblicke in die Brauküche des US-Präsidenten.

„Inspiriert von Brauern im ganzen Land hat sich Präsident Obama vergangenes Jahr eine Brauanlage für die Küche gekauft“, erklärt Präsidenten-Koch Sam Kass auf der Webseite des Weißen Hauses. Vor dampfenden silbernen Töpfen führen er und sein Kollege in einem Videofilm vor, wie eine von Obamas Lieblingssorten, das Honigbier, entsteht.

Obama hatte sich lange geziert - dabei hatte er selbst den Wissensdurst der Öffentlichkeit geweckt: Bei einer Wahlkampftour durch Iowa Mitte August hatte der Präsident ein paar Flaschen seines Gebräus an Fans verschenkt. 12.000 US-Bürger stürmten daraufhin mit einer Petition die Internetseite des Weißen Hauses: „Wir fordern die Obama-Regierung dazu auf, das Rezept für das im Weißen Haus gebraute Bier zu veröffentlichen, so dass jeder es genießen kann.“ Es ist Wahlkampf: Da lüftete der Präsident das gutgehütete Regierungsgeheimnis.

„Brauen ist zu einer Beschäftigung geworden, der Amerikaner in ihren Häusern und Garagen im ganzen Land nachgehen“, so Koch Kass. „Und der Präsident dachte, es sei sicherlich eine gute Idee, das amerikanische Volk in dieser alten Tradition zu begleiten und selber Bier zu brauen.“ Dabei höre er auf den Rat zahlreicher lokaler Brauer und des Bienenzüchters des Weißen Hauses. „Der Honig gibt dem Bier ein reiches Aroma und rundet es ab“, so Kass. Das Video führt Neugierige sogar bis in den Bierkeller des Weißen Hauses, wo das Obama-Gebräu lagert, bis es abgefüllt und mit Etiketten versehen wird.

Mit der Fortführung der von deutschen Einwanderern eingeführten Bierbrautradition liegt Obama im Trend großer Vorgänger: Der erste Präsident der USA, George Washington, hatte auf seinem Landsitz Mount Vernon in Virginia eine eigene Whiskey-Destillerie. Thomas Jefferson stellte auf seiner Plantage Monticello (Virginia) eigenen Wein her. Selbst gebrautes Bier im Weißen Haus, so der Koch, habe es bislang allerdings noch nicht gegeben. Obama könnte damit bei vielen Wählern punkten: Bier ist ein Thema, bei dem sein republikanischer Rivale Mitt Romney garantiert nicht mitreden kann: Er ist Mormone und trinkt keinen Alkohol.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Täglich wird es lächerlicher.

  • Wenn gar nichts mehr zu machen ist, dann geht's ans finale Saufen, dem "volksnahen Kulturgut". Obama ergeht sich in Oberflächlichkeiten. Vieleicht übt er schon für seinen nächsten Job: Obama's Inn, nach dem alten Spruch: Wer nichts wird, wird Wirt. Prost, alte Baracke, auf Dich und die Banken, den Neoliberalismus und einen möglichst schmerzlosen Untergang US-Amerikas! Die Kinder Amerikas werden Dich in ewiger Erinnerung behalten als eine der größten Verräter ihres Volkes! Mit dem Namen Obama sind Niedergang, wachsende Armut, Verfall und rekordverdächtige Umsätze der Waffen-Einzelhändler verbunden, gazn zu schweigen von der Abschaffung elementarer Bürgerrechte. Vermutlich sind inzwischen sogar die Särge "Made in China". Armes, dummes Amerika, mein Mitgefühl hast Du, mehr aber auch nicht! Ein Land, dem es so ergeht, muß wohl seine schlimmsten Feinde in der eigenen Regierung, an den wichtigsten Schaltstellen der Macht im eigenen Lande sitzen haben...

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