International

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Warnung des IWF: Tschechien soll weniger sparen

Seit über einem Jahr steckt Tschechien in einer Rezession und spart trotzdem streng weiter. Der IWF empfiehlt dem Land jetzt, erst seine Wirtschaft zu sanieren, dann den Haushalt.

Eine Frau in Prag verkauft Blumen: Tschechien leidet unter einer langen Rezession. Quelle: Reuters
Eine Frau in Prag verkauft Blumen: Tschechien leidet unter einer langen Rezession. Quelle: Reuters

Prag/FrankfurtTschechien sollte nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds auf weitere drastische Sparmaßnahmen verzichten. Die Sanierung der öffentlichen Haushalte sollte nach Ansicht der Experten erst fortgesetzt werden, wenn die Wirtschaft wieder an Fahrt gewonnen hat. „Für dieses Jahr ist die Prognose schwach und die wirtschaftliche Erholung verläuft nur allmählich“, erklärte der Chef der IWF-Vertretung in Prag, Masanori Yoshida. Das berichtete die nationale Agentur CTK am Montag.

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Die liberal-konservative Regierung in Prag hat sich zum Ziel gesetzt, die Neuverschuldung erstmals wieder unter die Drei-Prozent-Hürde zu drücken. „Die ausländischen Märkte wissen unser Verhalten zu schätzen“, betonte Ministerpräsident Petr Necas.

Osteuropa

Von den Devisenmärkten kann man das jedoch nicht sagen: Die überraschend starke Rezession in Tschechien hat die Währung des Landes am Montag auf Talfahrt geschickt. Ein Euro stieg um 0,4 Prozent und war mit 26,121 Kronen so teuer wie zuletzt im Mai 2010. Der Dollar markiere mit 20,313 Kronen ein Achteinhalb-Monats-Hoch.

Das tschechische Bruttoinlandsprodukt schrumpfte den Angaben des Statistikamts zufolge im ersten Quartal zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent. Analysten hatten im Schnitt nur ein Minus von 1,3 Prozent erwartet. Darüber hinaus leide die Krone unter den anhaltenden Spekulationen auf eine Intervention der tschechischen Zentralbank zur weiteren Schwächung der eigenen Währung, sagten Börsianer.

Der linke Präsident Milos Zeman rief indes am Montag zu mehr staatlichen Investitionen auf. „Es ist eine Illusion zu glauben, dass die privaten Haushalte Motor des Wachstums sein können“, sagte Zeman.

Der IWF rechnet für Tschechien mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent in diesem und 1,6 Prozent im nächsten Jahr. Die Tschechische Republik steckt seit Ende 2011 in einer Rezession, der längsten seit Gründung des Landes vor 20 Jahren.

  • 21.05.2013, 13:25 Uhrmargrit117888

    Was geht das überhaupt den IWF an?
    Tschechien ist nicht im Euro. Oder glaubt dieser IWF, er kann über alle Länder bestimmen?
    Dass der IWF überhaupt in Europa jetzt rumturnt, haben wir dieser Merkel zu verdanken

  • 21.05.2013, 00:00 UhrVicario

    @ BRD_soll_Staat_verschlanken

    da hätte ich 2 Vorschläge zu machen :

    1. Reduzierung der Bundesländer auf 4 Länder

    2. Reform des Steuersystems : einheitlicher Steuersatz von ca.15 %

    Da könnten wir wahrscheinlich 2 Mio. Beamtenschmarotzer, Notare, Anwälte, Politiker, etc. einsparen. Die Frage ist natürlich dann, wohin mit dem Gesindel ?

  • 20.05.2013, 23:52 UhrVicario

    Zitat : Tschechien soll weniger sparen

    - bei diesem IWF sitzen doch auch nur gehirnkastrierte Schmarotzer !

    Zitat : Der IWF empfiehlt dem Land jetzt, erst seine Wirtschaft zu sanieren, dann den Haushalt.

    - und wie bitteschön soll das Land seine Wirtschaft sanieren......in dem es Schulden macht vielleicht ? Was nützt dann das Sparen ?

    Die Wirtschaft kann nur saniert werden, wenn INVESTOREN in diese Wirtschaft INVESTIEREN ! Das haben wohl die IWF-Berater ( Eunuchen, die Sexbücher schreiben ) nicht drauf !

    Und kein INVESTOR dieser Welt wird sein gutes Geld auf einem Klammen Markt wie Tschechien investieren !

    Tschechien ist somit nur ein GANZ HEISSER KANDIDAT, um den € einzuführen und unter die Rettungsschirme zu kommen....wie alle Osteuropäischen Länder der verkorksten EUtopia !

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