Was das Ausland über uns Deutsche denkt: Zuerst belacht, dann bewundert, jetzt kopiert

Was das Ausland über uns Deutsche denkt
Zuerst belacht, dann bewundert, jetzt kopiert

Beinahe liebevoll werden in den USA die Vorurteile gepflegt, weil es sonst nicht so viel an Deutschland zu mäkeln gibt. Doch im politischen Amerika sieht das ganz anders aus. Da gelten die Deutschen als „deprimierend“.
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San FranciscoOb Kindergarden oder Christbaum-Beleuchtung. Die Amerikaner haben den Deutschen viel zu verdanken. „Unsere Mitbürger mit deutschem Ursprung zeichnen sich in jeder Disziplin aus und öffnen unsere Gedanken für die Grenzen dessen, was Menschen möglich ist. Wenn wir über eine Hängebrücke fahren, Musik auf einem Steinway-Flügel hören oder unsere Kinder in den Kindergarden schicken, umgeben uns ihre einzigartigen Traditionen und Gebräuche. Deutsch-Amerikaner haben unsere Nation in tausendfacher Weise beeinflusst, in Industrie, Kultur und öffentlichem Leben“. Kein anderer als Barack Obama lobte am 6. Oktober 2009, dem Deutsch-Amerikanischen Tag in den USA, den Einfluss der mit 49 Millionen Menschen starken größten Einwanderergruppe in den USA. Die Grundstimmung gegenüber Deutschen ist deshalb als durchweg freundlich zu bezeichnen. Die Chancen, dass man mit jemandem ins Gespräch kommt, der deutsche Wurzeln hat und stolz darauf ist, sind nicht nur im deutschen Gürtel von Pennsylvania bis Oregon groß.

Lesen Sie diesen und andere Artikel in unserem Dossier „Wie das Ausland uns Deutsche sieht“, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

Kommentare zu " Was das Ausland über uns Deutsche denkt: Zuerst belacht, dann bewundert, jetzt kopiert"

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  • Bleifrei hat wenig mit Nockenwelle zu tun. Es geht hier um Zündzeitpunkt, Klopffestigkeit und Kohlenstoffablagerungen im Zylinderraum.

  • Den Dosen- und PE-Flaschenpfand gibt es in den USA meinetwegen seit langen, - aber nur in ganz wenigen der 50 Bundesstaaten und nur mit wesentlich kleineren Beträgen wie in D. Umgerechnet 3 -9 Eurocent aber in einer handvoll Bundesstaaten (HI,MI,CA ..). In Texas z.B. nicht. Warum auch? Wenn mal eine Büchse liegenbleibt hat sie einen Schrottwert von ca 1 cent und wird deshalb auch gern aufgehoben, egal ob vom Straßenrand oder aus irgendeinem Stadion nach einer Veranstaltung.

    Und die US-Motorentechnologie ... naja: die Nockenwelle von einem 8 Zylinder Motor kostete zwar nur 35 USD, aber hielt auch nur 40ooo Meilen. Natürlich nur, wenn man bei den bis vor kurzem üblichen 55 mph blieb! Ansonsten waren diese Motorblöcke nämlich mitnichten thermisch stabil! Die japanischen und deutschen Automarken haben sich nämlich genau deshalb in den USA durchgesetzt, weil sie bei uns wesentlich stärkeren Alltagsbelastungen ausgesetzt sind. So ergab sich eine wesentlich höhere Betriebssicherheit der Nicht-US-Modelle.

    Nebenbei hat fast jeder US-Amerikaner deutsche Wurzeln! Schon deshalb weil jeder Mensch 2 Eltern, dazu 4 Großeltern, dazu 8 Urgroßeltern usw hat! Insofern hat fast jeder US-Bürger deutsche und irische und polnische und italienische und und und Wurzeln...

  • @dissident: Sie wissen aber schon das fast D den USA+angeln+co gehört? Oder was meinen Sie wer hinter institutionellen investoren steckt? 70% der DAX30 gehört denen schon.
    Und die fa. veolia, die durch deutsche steuerzahler abgesichert den deutschen wasser und müllmarkt privatisiert ist eine französische.

    Ist das eigentlich alles so schwer zu verstehen?

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