Was seit der Unterzeichnung der Römischen Verträge geschah
Europa feiert Geburtstag – eine Chronik

Am 25. März 1957 unterzeichnen sechs Länder die römischen Verträge: Die Geburt der Europäischen Union ist geschafft. Die Geschichte der Gemeinschaft erzählt von Machtpolitikern und Visionären. Es geht um Kartoffeln und Kohle, um Nation und Integration – eine Chronik.

25. März 1957: Die Geburt der EU ist geschafft
Frankreich, Italien, Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Luxemburg und die Niederlande unterzeichnen in Rom die Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom). Sie treten am 1. Januar 1958 in Kraft.

30. Juli 1962: Koordinierte Agrarpolitik
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) läuft an. Ziel ist eine steigende Produktivität der Landwirtschaft und eine sichere Versorgung der Verbraucher zu stabilen Preisen. Heute will man vor allem Anbaumethoden fördern, die gesunde Lebensmittel gewährleisten und die ländliche Umwelt schonen.

14. Januar 1963: Querkopf de Gaulle
Frankreichs Präsident Charles de Gaulle verhindert per Veto den Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft. Er will Europa unter französischer Führung zur dritten Kraft neben den Supermächten machen; dabei stört London. Das Vereinigte Königreich wird erst 1972 aufgenommen.

Juli 1965: Politik des leeren Stuhls
Frankreich bricht die Verhandlungen über die Finanzierung der Agrarpolitik ab und nimmt vorübergehend nicht mehr an den Ratstagungen teil. Nach sieben Monaten einer „Politik des leeren Stuhls“ erreicht Paris, dass wichtige Fragen weiter einstimmig entschieden werden müssen.

1. Juli 1967: Neue Strukturen
Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, Euratom und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft sind von nun an zusammengelegt. Das ist die Geburtsstunde des Europäischen Rats und der Kommission.

1. Juli 1968: Zollschranken fallen
18 Monate früher als ursprünglich vorgesehen werden die Binnenzölle abgeschafft. Für Drittländer führen die Staaten an den Außengrenzen der Gemeinschaft einen gemeinsamen Zolltarif ein.

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