Washington
G7 beraten über Risiken der Weltwirtschaft

Die G7-Finanzminister und Notenbankchefs sind am Freitag in Washington zu Beratungen zusammengekommen. Auf der Tagesordnung stehen so heikle Themen wie die Bedrohungen der Weltwirtschaft durch hohe Ölpreise und Handelsungleichgewichte.

HB WASHINGTON. Der britische Schatzkanzler Gordon Brown kündigte einen Apell an die Erdöl-produzierenden Länder (OPEC) an, mehr in neue Produktionsfelder und Raffineriekapazitäten zu investieren, berichtete die Wirtschaftsagentur Bloomberg.

„Wenn die OPEC am 1. Juni zusammenkommt, muss sie die Produktionsquoten anschauen und überlegen, wie die Ölförderung gefördert und die Raffineriekapazität erhöht werden können“, sagte Brown. Die G7 umfassen die sieben wichtigsten Industrieländer, die rund Zweidrittel der Weltwirtschaft ausmachen: die USA, Japan, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Für Deutschland nehmen Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Notenbankchef Axel Weber an dem Treffen teil.

Die Minister wollen sich auch mit den wachsenden Handelsungleichgewichten befassen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor Risiken, wenn das hohe Leistungsbilanzdefizit in den USA einerseits und die hohen Währungsreserven in Asien nicht angepasst werden. Der IWF hält zusammen mit der Weltbank an diesem Wochenende in Washington seine Frühjahrstagung ab. Dabei werden Risiken für die Weltwirtschaft, eine Reform des IWF und neue Initiativen zur Gewinnung alternativer Energien diskutiert.

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