
DüsseldorfDie Griechenland-Krise hat ihn alarmiert. Joschka Fischer, den Vorzeige-Außenpolitiker aus rot-grünen Regierungszeiten. Wie sein damaliger Kabinettskollege, der einstige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), nimmt auch der Grünen-Politiker kein Blatt vor den Mund. In einem Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ beweist er einmal mehr, dass er etwas hat, was den heute politisch Aktiven – insbesondere den deutschen Regierungspolitikern – völlig zu fehlen scheint – die Fähigkeit glasklare Gedanken zu fassen, die schließlich in noch klarere Pläne münden. Griechenland braucht genau das, einen Rettungsplan, der nicht nur das Land vor der Pleite bewahrt, sondern auch den Euro vor seinem Ende.
Joschka Fischer hat das längst verstanden. Aber, fragt der Ex-Außenminister zu Recht: „Warum regiert statt energischem Krisenmanagement und einer visionären Neuausrichtung der EU als Antwort auf deren Existenz bedrohende Krise fast ausschließlich das Prinzip des "Zuwenig und zu spät"?“ Fischer sieht die Politik in einer verheerenden Lage und spricht von mangelnder Entschlossenheit, Zögerlichkeit und nationalen Egoismen. All das ist für ihn Beleg für ein dramatisches Führungsdefizit der EU und seiner wichtigsten Mitgliedstaaten in dieser Krise.
Dabei geht es nach Fischers Überzeugung schon gar nicht mehr nur um Griechenland: „Es droht ein von der ungeordneten Insolvenz Griechenlands ausgehender Schneeballeffekt, der weitere Länder der südlichen Peripherie der EU, darunter auch sehr große, und damit systemrelevante europäische Banken und Versicherungen mit in den Abgrund reißen wird“, skizziert er ein mögliches Worst-Case-Szenario. Es droht damit aus seiner Sicht auch eine erneute Krise des Weltfinanzsystems mit einem erneuten weltwirtschaftlichen Schock wie im Herbst 2008.
„Und“, so Fischer weiter, „es droht ein Scheitern der Eurozone, das den gemeinsamen Markt nicht unbeschädigt lassen wird und deshalb auch zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Scheitern des europäischen Projektes als solchem.“ Fischer sieht die EU am Scheideweg, wenn er sagt: „Es geht um fast alles.“
Ja ja Herr Fischer.
Too Big to fail.
Allein die 20 000 Milliarden die die "privaten Vermögen" trotz Krise zugenommen haben
MÜSSEN auch aus solchen Ländern wie Griechenland kommen - wie auch immer.
Man erinnere sich an Siemens -das Renomee Deutschlands, die Milliardenschäden verursacht(en) / haben sollen.
Auch das ist auf den Dividendenkonten irgendwo gelandet.
NUN ist die Unermessliche Menge Geld
KRANK !
Hat aber nie Krankenversicherungsbeiträge gezahlt.
Und die Merkels und "Krankenkassenminister" der Republik
zahlen zwar ohne Ende aus, werden aber auch nichts dran ändern.
Vielmehr wird es auch hier so bleiben wie es ist:
40 Millionen werden Tag ein Tag aus zur Arbeit gehen
und am Ende des Jahres webiger verdient haben als das
Geld, das sie "arbeiten lassen".
Und wenn es dann - und dann wird es zwangsläufig -
wieder krank wird ?
2009 waren es "Generationen die darunter leiden müssen" SOLLEN.
Ist es noch ausdrückbar, wenn jetzt der ESM Fond über unendliche Millionen ausserhalb jeglicher parlamentarischer Kontrolle abhanden kommen?
Pro Milliarde die Griechen oder Spanier oder Iren um Zich % ärmer werden
und mit jedem ärmeren Griechen oder Iren auch jeder Deutsche und seine Nachfahren gleich mit ärmer werden.
Ja ja Herr Fischer:
Diesem Liberalismus hast auch DU den Weg mitbereitet.
Die Fananzkrise hatte ihre Ursache in der Verbriefung werloser Immobilienkredite, Die Lehman-Pleite bildete den Auftakt, eher zufällig, es hätte auch die CityGroup sein können! Die benante Krise ist immer noch in den USA voll wriksam, was den Immobilienmarkt und den sozialen Zerfall udn die bleibende Stagation auf dem Arbeitsmarkt und im Baugewerbe anlagt udn hinterläßt bei Kommunen, in Bundesstaaten und Bundeshaushalt seitdem Milliardenlöcher hinsichtlich Einnahmenausfälle und für soziale Notfallhilfen! Die Lehman-Pleite beweist zudem, daß Pleiten von Großbanken problemlos verkraftbar sind!
Was auch sonst ist von ihm zu erwarten, als realitätsfernes Herumgerede. Der Mann hat noch nie in seinem Leben irgendetwas von Wirtschaft und Demokratie begriffen. Nur an die Macht konnte er sich eine zeitlang (leider) klammern trotz seiner unstreitig kriminellen Vergangenheit.
Mit der Europäischen Gemeinschaft hat der Euro kaum etwas zu tun, außer, daß er Ungleichgewichte wie jetzt zur Katastrophe wachsen läßt. Ohne gemeinsame Währung leben England, Dänemark und etliche weitere in der Union sehr gut mit den anderen zusammen.
In der Tat mag es so gewesen sein, daß der Euro zur Transferunion führen sollte - hinter dem Rücken der Bevölkerungen. Daß solche Politik dem Fischer sympathisch ist, liegt nahe. Mit Demokratie hat ebendies nicht das Geringste zu tun.
113 Kommentare
Alle Kommentare lesen