Weißes Haus lehnt Kompromissangebot ab
Streit um Irak-Krieg geht weiter

Die Regierung der USA hat am Freitag ein erstes Kompromissangebot der demokratischen Parlamentsmehrheit im Streit über die Finanzierung des Irak-Kriegs abgelehnt. Das lang erwartete Krisengespräch ist damit gescheitert.

HB WASHINGTON. „Wenn ich das Gespräch enttäuschend nenne, ist das noch untertrieben“, sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, nach einem einstündigen Treffen mit hochrangigen Regierungsvertretern am Freitag. Die Verantwortung Bushs für die Kriegsführung im Irak müsse bei den Gesprächen auf den Tisch kommen, forderte die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Die oppositionellen Demokraten streiten mit Bush über einen Zeitplan für einen Irak-Abzug.

Bush hat Anfang Mai sein Veto gegen einen Gesetzesentwurf des Kongresses eingelegt, das weitere 100 Mrd. Dollar für die Kriege im Irak und Afghanistan an einen baldigen Truppenabzug knüpft. In der vergangenen Woche hatte das Repräsentantenhaus lediglich Mittel bewilligt, die zu einer Finanzierung des Einsatzes im Irak für die kommenden zwei bis drei Monate ausreichen.

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