Weißes Haus Trump-Regierung dürfte reichste der US-Geschichte sein

Auf Wunsch und Druck der Öffentlichkeit haben Regierungsmitglieder in den USA ihre Finanzverhältnisse offengelegt: Sie offenbaren großen Reichtum. Doch Trump und Vize Pence weigern sich, Zahlen bekannt zu geben.
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Reiche Einflüsterer
Da hat jemand gut lachen.
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Was alle schon geahnt haben, ist jetzt Realität: Als Trump-Berater im Weißen Haus zu arbeiten, zahlt sich gut aus. Wer verdient was in der Schaltstelle der Macht und wer gehört zu den Geringverdienern. Ein kleiner Schnappschuss der finanziellen Verhältnisse der rund 180 neuen Mächtigen im Umfeld des Donald Trump, gerade erst veröffentlicht.

Trump-Berater Gary Cohn
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Vielleicht der reichste aller Trump-Berater: Gary Cohn, ehemaliger Vizechef von Goldman Sachs, hat für 2016 ein Vermögen in einer Spanne von mindestens 200 Millionen Dollar und höchstens einer Milliarde Dollar angegeben. Sein Einkommen lag zwischen 48 und 76 Millionen Dollar. Der Verkauf seiner Anteile an Goldman Sachs, der 2017 erfolgte und angeblich 285 Millionen Dollar eingebracht hat, dürfte angesichts der erlaubten großen Spannen beim Vermögensreport vielleicht niemals auftauchen. Anlagen? Unter anderem Aktien in Bank of America, Facebook und Twitter. Einen Anteil an der Bank of China will er noch verkaufen.

Ivanka Trump und Jared Kushner
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Es bleibt in der Familie: Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner haben viele ihre Beteiligungen verkauft und sich aus Führungspositionen zurückgezogen. Aber an ihren Immobilien halten sie fest. Alleine das umstrittene Trump-Hotel in Washington bringt Ivanka Trump laut den Ausführungen zwischen einer und fünf Millionen Dollar pro Jahr ein. Insgesamt, so CNN, summierte sich das Einkommen des Unternehmerehepaars 2016 auf 195 Millionen Dollar. Das Gesamtvermögen könnte nach den Berechnungen über 700 Millionen Dollar erreichen.

Tump-Beraterin Kellyanne Conway
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Kellyanne Conway, streitlustige Trump-beraterin, verdiente laut Bloomberg 2016 rund 800.000 Dollar. Ihre Beratungsfirma wird mit rund fünf Millionen Dollar bewertet. Das Gesamtvermögen des Ehepaars Conway liegt demnach zwischen zehn und 39,3 Millionen Dollar. Conway übernahm die Rolle der Wahlkampfmanagerin, nachdem Paul Manafort über ungeklärte Russland-Verbindungen im August 2016 gehen musste.

Steve Bannon
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Steve Bannon, Trumps Chefstratege, ist der vielleicht umstrittenste Berater des US-Präsidenten. 2016 verdiente mindestens 1,4 Millionen Dollar, darunter rund 125.000 Dollar von der Analysefirma Cambridge Analytics, die jetzt um Staatsaufträge buhlt. Die rechtskonservative Webseite Breitbart.com zahlte 191.000 Dollar. Sein Vermögen gibt er in der Spanne von 9,5 und 48 Millionen Dollar an.

Sean Spicer
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Sean Spicer, rauflustiger Pressesprecher des Weißen Hauses, nahm 2016 als Kommunikationsdirektor des Republican National Committee rund 265.000 Dollar ein. Das Gesamtvermögen des Ehepaars Spicer wird mit mindestens 4,15 Millionen Dollar taxiert.

Stephen Miller
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Stephen Miller, der früher für Justizminister Jeff Sessions tätig war, verdiente 2016 rund 125.000 Dollar. Damit gehört er zu den Geringverdienern unter den rund 180 Beschäftigten im Weißen Haus, die für Trump arbeiten. Sein Vermögen: 60.000 Dollar.

WashingtonEine Reihe von Mitgliedern der Trump-Regierung haben ihre finanziellen Verhältnisse offengelegt. Sie offenbaren großen Reichtum und nähren bestehende Zweifel, ob Ethik- und Anti-Nepotismus-Regeln im Weißen Haus eingehalten werden. Präsident Donald Trump und Vize Mike Pence gaben keine Zahlen bekannt.

Aus den Veröffentlichungen unter anderem der „New York Times“ geht hervor, dass allein die älteste Trump-Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner über ein Investitions-Portfolio von 740 Millionen US-Dollar verfügen. Beide sind für Trump offiziell als Berater tätig.

„Wir hatten das wunderschönste Stück Schokoladenkuchen“
Trump über den Raketenangriff in Syrien
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„Wir hatten das wunderschönste Stück Schokoladenkuchen, dass Sie sich vorstellen können und Präsident Xi hat es genossen. Da habe ich die Nachricht bekommen, dass die Kriegsschiffe bereit seien und was ich tun wolle. Also haben wir den Beschluss gefasst, es zu tun – und die Raketen waren auf ihrem Weg. (...) Und alle haben getroffen.“

US-Präsident Donald Trump über das Abendessen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Interview mit Maria Bartiromo vom Fox Business Network.

Trump über seine Popularität
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„Ich könnte mitten auf der 5th Avenue stehen und auf jemanden schießen und ich würde trotzdem keine Wähler verlieren.“

Trump zu seinen Wahlkampfausgaben
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„Ich brauche kein Geld von irgendwem. Ich brauche die Lobbyisten nicht. Ich brauche die Spender nicht. Das ist mir egal. Ich bin wirklich reich.“

Trump über die US-Journalistin Arianna Huffington
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„Sie ist unattraktiv - von außen und von innen. Ich verstehe vollkommen, warum ihr früherer Ehemann sie für einen Mann verlassen hat.“

Trump über seinen Körper
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„Meine Finger sind lang und schön, wie, wie gut dokumentiert wurde, auch andere Teile meines Körpers.“

Trump zur geplanten Reform des Gesundheitssystems
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„Ich muss Ihnen sagen, das ist eine unglaublich komplexe Sache. Niemand wusste, dass das Thema Gesundheitswesen so kompliziert sein könnte.“

Trump zu Abhörvorwürfen gegen Obama und dem Angriff der US-Geheimdienste auf Merkels Handy
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„Zumindest haben wir vielleicht etwas gemeinsam.“

Der Trump-Berater und Ex-Goldman-Sachs-Banker Gary Cohn verfügt über ein Anlagevermögen von 611 Millionen US-Dollar. Bei Trumps Chefstrategen Stephen Bannon sind es 53,9 Millionen, seine Beraterin Kellyanne Conway und ihr Mann liegen zwischen elf und 44 Millionen US-Dollar.

Die Trump-Regierung dürfte die reichste in der Geschichte der USA sein. Trump hatte die Wahl auch deswegen gewonnen, weil er gegen das Establishment zu Felde zog und versprach, alles für die kleinen Leute und „die Vergessenen“ zu tun.

Auf Wunsch und Druck der Öffentlichkeit müssen Finanzverhältnisse in den USA aufgrund von Ethikregeln offengelegt werden, damit Interessenkonflikte nach Möglichkeit vermieden werden. Die Offenlegungspflicht gilt laut Stefan Passantino aus dem Weißen Haus für Regierungsmitarbeiter, die mehr als 161.000 Dollar pro Jahr verdienen.

  • dpa
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