Weißrussland
Gasstreit scheinbar beendet

Weißrussland hat nach eigenen Angaben den Gasstreit mit Russland beigelegt. Sowohl über den Preis als auch über die Lieferung nach Europa sei man einig. Ein Sprecher des russischen Gasmonopolist Gazprom nahm zu den Angaben nicht Stellung.

HB MOSKAU. Ein weißrussischer Regierungssprecher sagte am Samstag in Moskau, es sei eine Übereinkunft bei den Preisen für 2007 und für die Lieferungen nach Europa getroffen worden. Gazprom wollte ursprünglich eine Vervierfachung der Gaspreise ab 2007 durchsetzen und fordert einen Anteil an den Leitungen. Weißrussland weigerte sich, die Preiserhöhungen zu akzeptieren und drohte indirekt damit, die Transfer-Pipelines für Lieferungen nach Europa zu sperren. Inzwischen hat Gazprom seine Forderungen gesenkt. Damit müssten die weißrussischen Kunden etwa doppelt so viel zahlen wie gegenwärtig. Gazprom hat mit einem Stopp der Gaslieferungen gedroht, sollte bis zum 1. Januar keine Einigung erzielt werden.

Weil etwa 20 Prozent der russischen Gasexporte nach Europa durch Weißrussland laufen, waren auch in Europa Sorgen um die Gasversorgung aufgekommen. Gazprom warnte Deutschland und weitere Kunden vor Engpässen. Die deutsche Regierung sah indes keinen Grund zur Sorge.

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