Weitere Gefechte zwischen Miliz und US-Truppen
Sadr will weiter gegen US-Truppen kämpfen

Der radikale schiitische Geistliche Sadr hat seine am Mittwoch verkündete Bereitschaft zu Verhandlungen widerrufen: Er werde seine Miliz nicht auflösen und sie weiter kämpfen lassen.

HB BERLIN. Der radikale irakische Geistliche Muktada al Sadr hat seine Bereitschaft zu bedingungslosen Verhandlungen, die er am Mittwoch verkünden ließ, zurückgezogen. Das sagte der schwer bewachte Geistliche bei seiner in kämpferischem Ton gehaltenen Freitagspredigt in einer Moschee der Stadt Kufa.

Sadr kündigte laut Medienberichten an, er werde seine Miliz nicht auflösen, da er sie auch nicht allein gegründet habe und ihm daher dieses Recht nicht zustehe. Zudem werde er seine Anhänger weiter zu bewaffneten Aufständen gegen die US-geführte Besatzungsmacht anspornen.

Mitglieder von Sadrs Miliz lieferten sich am Freitag nahe Kufa wieder Gefechte mit US-Soldaten. Nach Angaben von Augenzeugen wurden dabei drei Iraker getötet und neun zum Teil schwer verletzt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%