Weitere Verhandlungen: Serbien sagt Nein zum EU-Plan für Kosovo

Weitere Verhandlungen
Serbien sagt Nein zum EU-Plan für Kosovo

Eine Woche diskutierte die serbische Staatsspitze über den von der EU vermittelten Plan zur Lösung des Kosovo-Problems. Jetzt komm das klare Nein. Zuvor hatten die Kirche und die Nationalisten Druck gemacht.
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BelgradNach dem Regierungschef und dem Staatspräsidenten hat jetzt auch die gesamte Regierung Serbiens den EU-Vorschlag für ein Abkommen mit dem Kosovo abgelehnt. Serbien könne die Vorschläge nicht akzeptieren, „weil Sicherheit, Fortbestand und Wahrung der Menschenrechte der Serben im Kosovo nicht garantiert“ würden, erklärte die serbische Regierung am Montagabend. Zugleich sprach sie sich für eine Fortsetzung des Dialogs auf.

Zuvor hatten bereits die größte Regierungspartei (SNS), die Staatsführung und auch die Serbisch-Orthodoxe Kirche vor einer Unterschrift unter das Abkommen gewarnt. „Wir unterschreiben nicht, setzen aber die Verhandlungen fort“, sagte der SNS-Vorsitzende und politisch starke Mann des Landes, Aleksandar Vucic, am Montag nach einer Sitzung der Parteiführung. Zuvor hatten Tausende Nationalisten gegen den EU-Vorschlag demonstriert.

Nach acht Verhandlungsrunden hatte die EU ein Abkommen vorgeschlagen, das die serbische Minderheit in den fast nur noch von Albanern bewohnten Kosovo-Staat integriert. Bis zu diesem Dienstag sollte Serbien sich endgültig entscheiden. Demgegenüber will Belgrad für seine Landsleute im Nachbarland eine breite Autonomie durchsetzen. „Was für uns unannehmbar ist, ist die Integration der vier (serbischen) Gemeinden im Norden in die Verfassungsordnung des Kosovos“, sagte Vucic weiter. Er sei „sehr enttäuscht“ über das EU-Angebot.

Schon am Wochenende hatten Regierungschef Ivica Dacic und Staatspräsident Tomislav Nikolic ein klares Nein formuliert. Der Vorschlag sei eine „Kapitulation“ für sein Land und nicht anzunehmen, beschrieb Dacic seinen Standpunkt. Nikolic verlangte, neue Gespräche müssten statt von der EU wieder von den Vereinten Nationen vermittelt werden. Alle drei Spitzenpolitiker stellten noch einmal drei Bedingungen für ihre Unterschrift. Die Serben in Nordkosovo müssten Zugriff auf die Polizei und die Justiz erhalten und Sicherheitskräfte der albanisch geführten Kosovo-Regierung dürften nicht im Norden des Landes stationiert werden.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatte vor einer Woche nach der letzten Verhandlungsrunde in Brüssel vom Ende der Vermittlung gesprochen. Unklar blieb daher, wer eine eventuelle neue Gesprächsrunde in Gang bringen könnte und ob Pristina dazu auch bereit ist. In jedem Fall dürfte die verweigerte Unterschrift einen Rückschlag für die EU-Annäherung Serbiens bedeuten. Brüssel hatte als Belohnung für die Zustimmung dieses Balkanlandes den Beginn von Beitrittsverhandlungen in Aussicht gestellt.

Kommentare zu "Serbien sagt Nein zum EU-Plan für Kosovo"

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  • Der Streitwert: Silber, Gold, Kobalt, Aluminium Eisen, Cadmium, Chrom, etc. (min. 1200 Mrd. USD)

    Diese Schätzung basiert auf den Angaben auf WIKI “Bodenschätze Kosovo“ (Stichwort: Prognose der Selbstversorgung).

  • 95 prozent der Stadt namen haben eine bedeutung auf Serbisch. Z.B die Stadt Pec auf serbisch heist ofen, oder Kamenica heist Stein usw.... . Auf Albanisch bedeuten die Namen gar nichts. Darüber hinaus sind in Kosovo übe 1000 orthodoxe Kirchen und Klöster. Und Seit dem es Serbien gibt gehörte das Kosovo immer schon zu Serbien. Vor allem war das Kosovo nie eine Republik sondern hatte den Status wie z.b der Schwarzwald in Deutschland. Bis dann die Kommunisten dies geändert haben. Schaut doch mal in euren Büchern nach und sucht mal wann das Kosovo ein Unabhängiges Land war. Werdet ihr nicht finden. Eine ganz klare Sache ist das für die USA das Kosovo strategisch wichtig ist für ihre Militärbasis Bond steel. Und da man sich ja mit den Albanern gut versteht haben sie die notwendige unterstützung. Gerechtigkeit gibt es schon lange nicht. Das ganze reden die Serben sind selber schuld und sie seien Kriegstreiber, ist nur damit das Volk auf ihrer Seite gezogen wird. Denn der Westen und USA braucht gründe um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Serbien sollte auf gar keinen fall der EU beitreten und sich für Geld kaufen lassen. Der Westen hat Serbien schon zu oft erniedrigt und unrecht getan. In diesem Sinne alles gute und den Kapitalisten noch viel erfolg....... ;)

  • @ Toni

    Nun die Wahrheit im Jahr 1389 ist das es ein Unentschieden gab aber die Serben sehr geschwächt worden sind, dass sie sich
    den Sultanen untergeordnet haben. Ein Akt der über Jahrhunderte
    abgeschwächt wurde in den Erzählungen. Trotzdem eine große Schlacht die in den Herzen der Serben bis heute besteht. Am Ende waren die Serben wieder Herr über den Kosovo bis die ROT/GRÜNEN und Busch in den Krieg zogen.

  • Tut mir leid Günter da sieht man mal das du absolut keine ahnung hast von dem was du da schreibst. Die Serben wurden vernichtent geschlagen und sie sind auch bis datum das einziger volk auf der welt was wohl niederlagen feiert. Das im kosovo die schlacht zwischen serben und osmanen (die serben waren nicht das einzige volk im kosovo was gegen die osmanen gekämpft hat) geschlagen worden ist heisst auch nicht das ihnen auch das land gehört wo sie abgeschlachtet worden sind.

  • @ Siegfried

    Es geht um ungeheure Bodenschätze im Kosovo die man leichter abbauen kann wenn einem der Kosovo gehört. Das
    ist heute der Fall.Eine Erbengemeinschaft alter Kriegsgenossen können die Bodenschätze bald bergen.
    Das ist wie mit Deutschlands Gold in Amerika. Die Amerikaner konnten damit einen großen Teil des Irak Krieges bezahlen und kein " Schwein" in Deutschland fragt sich warum. Niemand interessiert es wo Deutschlands Gold noch zum Einsatz kam. Vielleicht aus Angst, dass Jüdisches Gold dabei ist.

  • Der Kosovo ist stark abhängig von EU Geldern, es ist wahrscheinlich, dass “Kosovo-Beamte“ den Vorschlägen von EU-Beamten zu Kompromissen gefolgt wären.

    Ohne Kompromiss bleibt dieser Teil Europas unter UN-Verwaltung. Vielleicht hört der Eiertanz schneller auf, wenn UN-Vertreter zwischen den EU-Beamten und Serbischen Politikern moderieren.

  • Die Kosovo Politik von Schröder und Fischer grenzte schon
    an Größenwahn der Beiden. Sonst immer bereit Deutsche Geschichte den Deutschen um die Ohren zu hauen, begannen sie den ersten Krieg nach Adolf Hitler gegen Serbien, dass von Deutschen im zweiten Weltkrieg mit Terror überzogen wurde.
    Das Angela Merkel aber den Kosovo anerkannt hat, ist ebenfalls völlig unbegreiflich. Wie kann Deutschland einen Krieg gegen Serbien führen und anschliessend große Teile Serbiens anektieren und von Serbien abspalten. das es angeblich darum ging Albaner vor den Serben zu schützen lasse ich nicht gelten. Schliesslich waren die Albaner in der Überzahl und ihre Widerstandgruppe stark genug. Die Geschichten sind mir nur zu gut bekannt. Der Kosovo ist den Serben heilig, da wurden die Muslime vernichtet geschlagen. Das Amselfeld ist auch ein Denkmal für den Rest Europas.

  • Serbien treumt weiter über grossserbien,genau diese garnitr hat beigetragen jugoslawien zu zerschtören und diese garnitur wird auch dazu beitragen auch serbien zu zerschllagen nur geduld

  • Was soll denn bitte das? Man gibt Serbien ein windiges Datum für den Beginn der Beitrittsverhandlungen, die dann wie bei der Türkei 20 Jahre oder länger dauern können, und verlangt dafür nur, daß der Mafia- und Drogen-Staat Kosovo von Amerika's Gnaden, der völkerrechtswidrig aus Serbien herausgebombt wurde, mit Serbiens Zustimmung unabhängig wird. Wenn das die Prinzipien sind, die die EU ernsthaft vertritt, sollte Serbien auf die EU verzichten. Es hat auch die letzten 20 Jahre ohne EU funktioniert.

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