Weltfinanzgipfel
Japan will IWF bis zu 100 Milliarden Dollar bereitstellen

Japan hat vor dem Weltfinanzgipfel einen Maßnahmenkatalog vorgelegt und Milliardenhilfen für den Internationalen Währungsfonds (IWF) angeboten.

HB TOKIO/WASHINGTON. Japan sei bereit, dem IWF zur Unterstützung von Schwellenländern bis zu 100 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen, sagte Japans Ministerpräsident Taro Aso am Donnerstag auf seinem Weg zum Gipfel nach Washington.

Im Gegensatz zu vielen europäischen Staaten will Aso den IWF jedoch nicht zum obersten Finanzaufseher der Welt machen. Stattdessen müsse das Forum für Finanzstabilität (FSF) gestärkt werden künftig besser mit dem IWF zusammenarbeiten, sagte Aso. Dem FSF, in dem Experten aus Notenbanken, Finanzministerien und Aufsichtsbehörden sitzen, sollten außerdem weitere Schwellenländer beitreten, forderte Aso. Der japanische Ministerpräsident mahnte außerdem eine strengere Kontrolle von Ratingagenturen an.

An dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am Wochenende nimmt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teil. Bei dem Gipfel soll über einen Ausweg aus der Finanzkrise beraten werden.

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