Welthandelsorganisation setzt in Genf Schiedsgerichte ein
Konflikt zwischen Airbus und Boeing eskaliert

Der Konflikt zwischen der EU und den USA um Milliardensubventionen für die Flugzeughersteller Boeing und Airbus ist am Mittwoch in die entscheidende Runde gegangen. In Genf setzte die Welthandelsorganisation (WTO) auf Antrag Brüssels und Washingtons zwei Schiedsgerichte (Panels) ein, die jeweils die Rechtmäßigkeit staatlicher Hilfen an die Firmen überprüfen soll.

jdh GENF. „Das wird der komplizierteste Fall in der WTO-Geschichte werden“, sagte Fabian Delcros, der Sprecher der EU-Botschaft bei der WTO. Er betonte, dass sich die EU einer außergerichtlichen Lösung des Falls nicht verschließen würde.

Die europäische Airbus und die amerikanische Boeing sind die führenden internationalen Produzenten von Passagierflugzeugen; auf dem umkämpften Weltmarkt stehen sich die Unternehmen als erbitterte Rivalen gegenüber.

Die EU behauptet, dass der Boeing-Konzern in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt 29 Mrd. Dollar an illegalen öffentlichen Unterstützungen erhalten habe. Es handele sich um Steuergeschenke, Infrastrukturzahlungen und eine intensive kostensparende Kooperation mit dem US-Verteidigungsministerium. Die Entwicklung des Flugzeugs Boeing 787, das 2008 auf den Markt kommen soll, sei mit Hilfen von fünf Mrd. Dollar beschleunigt worden.

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