Zu teuer angebaut, falsch verteilt oder weggeworfen: Es fehlen Lebensmittel für 870 Millionen Menschen. Mit besserer Logistik, grüner Gentechnik und weniger Verschwendung könnte viel gegen den Welthunger getan werden.

Kommentare

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  • Diese Woche ist ja die Woche der Welthungerhilfe und Bundespräsident Gauck ist der Schirmherr.... Und wir sollten uns immer daran erinnern, das unsere Grosseltern oder Eltern noch hunger erlebten hier in der EU und Deutschland oder sogar wenn es die Tafeln und andere soziale Einrichtungen nicht gäbe, sogar noch unter uns präsent ist da die Armut in Deutschland immer noch ein Tabuthema ist aber zunimmt....

    Was den Hunger in der Welt betrifft, ich glaube wir sollten den Ärmsten der Armen und diesen Ländern nicht immer einfach so Geld geben sondern auch sie praktisch anleiten sei es in Weizen, Reis, Hirse und Viehspenden und auch mit kleinen Wasserbrunnen und einfachen Wasserförderungen, die die leute auch dort noch bedienen und warten können mit ihren Mitteln, wenn die "westlichen Helfer abgezogen sind", denn das ist das Nonplusultra Wasser und Nahrung.... Dann erst ist an medizinische Grundversorgung in Form von kleinsten Lehmhäusern oder ähnliches zu denken.....

    Denn wo landen denn unsere Gelder Spenden und co?? Tja im Verwaltungssumpf.... und was mit unserem "Luxusmüll ala Elektroschrott und Altkleider usw.! entstehen kann im schlimmesten Fall haben wir auch schon lesen und sehen dürfen ein Geschäft noch mit den Ärmsten der Armen und auch das Getreide wurde noch verhöckert vom Laster oder Schiff aus durch Schlepper und Healer um hier noch Geld zu machen... Denn einfach die Sachen hinstellen und denen vor Ort überlassen ist wohl manchmal nicht das Beste.... Hier sollte doch mal besser nachgehakt werden....

  • In Welt der Wunder 10/2013 war ein Bericht zu lesen mit der Fragestellung:
    "Was wäre wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten?"

    Von Hunger war da keine Rede.

  • Ich dachte bisher hohe Wachstumsraten sind positiv zu sehen und grundsätzlich wünschenswert, im Idealfall in der Nähe des zweistelligen Bereichs? Ach ich Dummerle, beim Wirtschaftswachstum ist nach oben bekanntlich alles offen, da gibt es keine Grenzen, oder sollte es sich hier auch so verhalten wie beim Bevölkerungswachstum und ab einem gewissen Punkt sich destruktiv auswirken? In diesem Fall müssten sich zerstörerische Prozesse doch schon längst bemerkbar machen, ach ja, tun sie auch schon, aber kaum jemanden interessiert es. Nun gut, dann können wir uns wenigsten über den bösen Bevölkerungswachstum aufregen, der ist wenigstens so simpel das es nun wirklich jeder merkt.

  • Afrika kann sich selber ernähren! Das Problem sind diese elendigen Despoten und unsere Subventionen in der EU und USA. Außerdem treiben viele Großkonzerne in Afrika ihr Unwesen! Viele Staaten brauchen Logistik. Was nützt es denen was zu schicken und es verrottet in den Häfen! Die Fischerei vor Afrika müsste den Afrikanern vorbehalten bleiben. Dann wäre schon mal etwas geholfen.

  • Und besonders hungern die Leute da, wo wir ihnen helfen...

    Das Spielchen kennen wir: die Europäer sind sich inzwischen ja zu schade, Hühner ganz zu essen, nur das Bruststück wird verwendet... und da dachten sich unsere EU Bürokraten: Lasst uns was gutes tun und die Schenkel und Flügel zu den Hungernden in Afrika schicken. Lebensmittel soll man ja nicht wegschmeissen. Gesagt, getan bzw. subventioniert. Durch die Subventionen konnten die lokalen Kleinbauern nicht mehr konkurrenzfähig anbieten... und die lokale Landwirtschaft wurde pulverisiert, die Versorgungslage ist dadurch eher schlechter. Oder noch ein Beispiel:

    Der Bundeswehreinsatz vor Somalia gegen Piraterie? Tja... hätten unsere vereinten Meeresschützer in Brüssel mal den EU-Fischfangflotten auf die Finger gesehen. Aber kaum stellte man fest, dass man mit den Schleppnetzen alles weggefischt hatte... schon kam es dort vollkommen unvorhersehbar zur Piraterie. Aber wahrscheinlich war das Leerfischen ALTERNATIVLOS....

    Wenn sich die Hilfen so fortsetzen, wäre es für die Leute besser die würden eingestellt. Vor allem... wir können jetzt noch Raubbau betreiben und solange noch Öl da ist, die Bevölkerungszahlen noch mehr in die Höhe treiben... die Katastrophe wenn das dann auf das Mass zusammenbricht, was der Planet ernähren kann, wird nur größer!

  • Das primäre Problem ist die Überbevölkerung auf unserem Planeten. Es ist zwar traurig, aber je mehr Lebensmittel und Hilfen in die Hungergebiete gelangen je größer wird das Problem. Denn so schnell wie die jetzige Elterngeneration sich vermehrt hat, werden sich auch die jetzigen Nachkommen vermehren dann sind es nicht mehr Millionen sondern Milliarden und dann schnell zig Milliarden die hungern müssen. Denn irgend wann kommen auch die jetzigen "Helfer" an ihre Grenzen und dann wird auch ihnen das eigene Leben wichtiger sein als das in Afrika oder anders wo.
    Spenden nur zur Eigenhilfe und unter Aufsicht der EU oder UNO und nicht mit Barem an die Potentaten die eh in die eigene Tasche wirtschaften, ebenso müssen die "Überwacher" auch immer wieder ausgetauscht werden um nicht "Freundschaften" mit dem System auf kommen zu lassen.

  • Hunger entsteht durch Überbevölkerung!
    Warum wird nicht offen darüber diskutiert? Die Natur reguliert sich selbst und das sichert den Fortbestand der Menschheit.
    Regionale Bevölkerungsüberhänge mit Nahrungsmittellieferungen zu fördern/erhalten verschärft den Hunger und lindert ihn nicht!

  • das stimmt...

    Aber Bildern mit hungernden Babys guckt keiner gerne.

    Das die Eltern vielleicht doch nicht 5-10 Kinder machen sollten, darüber redet niemand.

  • Absolut richtig. Schuld sind vor allem die Kirchen...

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