Weltwassertag
Gutes Geschäft mit Wasser in Flaschen

Wer zu den vier Weltmarktführern für die Produktion von Wasser in Flaschen gehört und warum der Markt für multinationale Nahrungsmittelkonzerne solch eine enorme Bedeutung hat.

ire Starkes Wachstum: Der Weltmarkt für Wasser in Flaschen hat für alle multinationalen Nahrungsmittelkonzerne, die in diesem Bereich aktiv sind, eine enorme strategische Bedeutung. Denn der Absatz von kohlensäurehaltigen und stillen Wässern steigt vor allem in den Schwellenländern und in Nordamerika seit Jahren mit mehr als zehn Prozent. In vielen Ländern der Dritten Welt ist das Leitungswasser oft so schlecht, dass die Verbraucher keine andere Chance haben, als zu abgefülltem Wasser zu greifen. Allein in den fast fünfzig von der Marktforschungsgesellschaft AC Nielsen erfassten Märkten, die rund 95 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts repräsentieren, liegt der Umsatz mit Mineralwasser jährlich bei rund 15 Mrd. Dollar. Die Nichtregierungsorganisation „Earth Policy Institute“ schätzt den Jahresumsatz der Flaschenwasserbranche gar auf rund 100 Mrd. Dollar.

Die großen vier:

Der Weltmarktführer der Ernährungsindustrie, die Schweizer Nestlé AG, führt das in Nestlé Waters gebündelte Wassergeschäft schon seit Jahren grenzüberschreitend. Neben Luxusmarken wie „Perrier“ und „San Pellegrino“ führt Nestlé auch die Massenmarke „Pure Life“ im Portfolio, mit der der Konzern 2005 allein einen Umsatz von 540 Mill. Dollar erwirtschaftete. Bei der im vergangenen Sommer gescheiterten Übernahme von Danone hatte der US-Getränkeproduzent Pepsico vor allem Danones Wassermarken wie „Evian“ und „Volvic“ ins Visier genommen. Sie wären eine perfekte Ergänzung der Pepsi-Marke „Aquafina“ gewesen. Das Quartett der im Wassermarkt engagierten Weltunternehmen wird durch den Coca-Cola-Konzern komplettiert, dem das Tafelwasser „Bonaqa“ gehört.

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