Weltwirtschaftsforum in Davos: „Ungebremstes Wachstum wird nicht reichen“

Weltwirtschaftsforum in Davos
„Ungebremstes Wachstum wird nicht reichen“

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommen die Reichen und Mächtigen zusammen. Deutsche Entwicklungshelfer erklären auf Handelsblatt Online, wie die den Ärmsten auf der Welt helfen sollten.
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DüsseldorfArmut, Gerechtigkeit und Ressourcenknappheit – dies sind die drei drängendsten Probleme, die Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos auf die Tagesordnung bringen sollte. Das forderte die Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann im Gespräch mit Handelsblatt Online.

Am Freitagabend wird Müller am sogenannten „Donor-Development-Dinner“ teilnehmen, welches von der Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung und dem irischen Musiker Bono der Rockband U2 organisiert wird. Bei der Veranstaltung kommen Geber und Nehmer von Entwicklungshilfezahlungen zusammen, um über die „Neugestaltung der Welt“ zu diskutieren. Dies ist das offizielle Thema des WEF in diesem Jahr.

Welthungerhilfe-Präsidentin Dieckmann warnt vor „gravierenden sozialen Verwerfungen“ auf dem afrikanischen Kontinent und in anderen Teilen der Welt, sollten die Industriestaaten ihre Entwicklungspolitik nicht überdenken. „Ungebremstes Wachstum wird es weder geben, noch reichen.“

Dem stimmt auch Bernd Bornhorst zu, Vorsitzender von Venro, einem Zusammenschluss von mehr als 100 deutschen Nichtregierungsorganisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe. Bornhorst fordert ein „nachhaltiges Wachstum“, welches nur dann entstehen könne, wenn die Politik der Wirtschaft „klare ökologische und soziale Grenzen“ setzt.

Im schwarz-roten Koalitionsvertrag heißt es, die Bundesregierung wolle „die Globalisierung nachhaltig und gerecht für alle Menschen gestalten“. Zwei Milliarden Euro zusätzlich bekommt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu diesem Zweck aus dem Bundeshaushalt. Ende Dezember sagte der zuständige Minister Müller in einem Interview mit der Welt, er verfolge die Leitidee einer „weltweit ökologischen sozialen Marktwirtschaft“. Venro-Chef Bornhorst mahnt: „Das darf natürlich keine Phrase bleiben.“

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Spaltung in Arm und Reich größte Gefahr für Weltwirtschaft

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  • Ich habe kürzlich in einer Max-Planck-Zeitschrift vom Scheitern der Mikrokredite lesen müssen. Im Zuge dieser Kredite wurden offensichtlich 6 Mrd. Dollar aus den Entwicklungsländern in die 1. Welt gepumpt, ohne dass es wirtschaftliche Effekte bei den Kreditnehmern gegeben hat. Außer Jammern, Durchhalteparolen und gutbezahlte Jobs bei den NGO für die Weißbrote aus der 1. Welt kommt einfach nichts raus. Von außen gesteuerte Entwicklungshilfe scheint einfach nicht zu greifen. Trotzdem halte ich Gates nicht für eine Kanalratte.

  • "Deutlich optimistischer ist hingegen Multimilliardär Bill Gates. „Bis 2035 wird es in der Welt fast keine armen Länder mehr geben“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten jährlichen Erklärung der Gates-Stiftung. "

    Diese Aussage sagt schon alles!

    Heute gibt es mehr Arme und es verhungern 10x mehr Menschen als noch vor 50 Jahren!
    Alles dank unserem verzinsten Geldsystem!

    Und so eine Kanalratte wie Gates verleugnet dies! Soll er doch mal mit 90% seines Vermögens Kinder vor dem Hungertod bewahren! Dann wäre er immer noch ein reicher Sack!

    Das würde dieser verlogene geizige Mistkerl aber nie tun!
    Diese Stiftung dient nur einem Zweck!
    Lobbyismus und Werbung!

    Ich wette eher darauf das bis 2035 der Atomare Holocaust stattfindet, der min. 5 Milliarden Menschen das Leben kosten wird!
    Bill Gates wird natürlich in einer unterirdischen Elite Bunker-Stadt überleben!

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