Weniger Arbeitslosenhilfe
Hoffnungsschimmer am US-Arbeitsmarkt

Vergangene Woche stellten so wenige Amerikaner erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe wie seit Anfang April nicht mehr. Analysten hatten hingegen mit einem unveränderten Wert gerechnet.
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WashingtonHoffnungsschimmer am US-Arbeitsmarkt: Vergangene Woche stellten so wenige Amerikaner erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe wie seit Anfang April nicht mehr. Die Zahl sank um 10.000 auf 390.000, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. In den vergangenen vier Wochen lag der Schnitt bei 400.000.

Derzeit haben offiziell 13,9 Millionen Amerikaner keinen Job. Die Arbeitslosenquote betragt neun Prozent.

Ein Exportrekord ließ das enorme Handelsdefizit der USA im September schmelzen. Die Differenz zwischen Exporten und Importen sank auf 43,1 Milliarden Dollar, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg gerechnet. Im August betrug das Defizit fast 45 Milliarden Dollar.

Während die Ausfuhren binnen Monatsfrist um 1,4 Prozent auf das Rekordniveau von 180,4 Milliarden Dollar zulegten, erhöhten sich die Einfuhren lediglich um 0,3 Prozent auf 223,5 Milliarden Dollar. Die Importe aus China fielen sogar. Weil die USA mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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