Weniger Wachstum
Franzosen müssen Gürtel enger schnallen

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte heute früh gute Nachrichten zu verbreiten, jetzt folgen schlechte: Für Frankreich stehen Einsparungen in Milliardenhöhe an. Zudem sieht es bei den Wachstumsaussichten mau aus.
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ParisNach dem Euro-Gipfel hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sein Land auf weitere Einsparungen in Milliardenhöhe eingestimmt. Um das Staatsdefizit zu senken, seien Einsparungen von sechs bis acht Milliarden Euro notwendig, sagte der Staatschef am Donnerstagabend in einem TV-Interview. Frankreich müsse sich darauf konzentrieren, den Schuldenberg abzubauen und das Haushaltsloch zu stopfen. „Das Problem sind nicht die Ratingagenturen. Wir geben zuviel aus. Wir müssen mehr arbeiten“, fügte Sarkozy hinzu. Innerhalb von zehn Tagen soll bekannt gegeben werden, wo der Rotstift angesetzt wird.

Zudem hat Frankreich erneut seine Wachstumsaussichten für das kommende Jahr revidiert und erwartet nun lediglich eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um ein Prozent. Angesichts der sich verschlechternden wirtschaftlichen Situation weltweit hatte Paris seine Voraussage bereits im Sommer abgemildert. Im Fernsehinterview sagte Sarkozy Donnerstagnacht, dass man in diesem Jahr die anvisierten 1,75 Prozent erreichen werde. Allerdings müsste das Planziel für das kommende Jahr auf ein Prozent gesenkt werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Weniger Wachstum: Franzosen müssen Gürtel enger schnallen"

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  • Na da lassen wir uns mal überraschen, wann die Franzosen auf die Straße gehen, denn das können sie ja immer gut, das haben sie den bequemen Deutschen ja voraus.
    Sarkozy, der so gerne ein Napoleion sein möchte, denn so führt er sich ja auf, ist am Ende.
    Er hat es nur noch nicht begriffen.
    Und was ist eigentlich, wenn Deutschand nicht zahlt und seine Banen rettet?
    Besetzt er dann wieder das Rheinland?
    Wann setzen sich eigentlich die ganzen großkotzigen Euro-Fanatikr mal zusamemn und begreifen endlich, dass der Euro, völlig falsch eingeführt, zu diesem Dilemma geführt hat?
    Merken diese ganzen Vaterlandsverräter eigentlich nicht, dass sie es sind, die Europa zerstören und in neuen Unfrieden stürzen werden?

  • Was will denn Mini-Sarkotz . Deutschlands Bürger haben mit Frankreich nichts am Hut .

    Auf Frankreich lastet der Pleitegeier .Das gleiche
    Kapitel wie bei den anderen Bankrotteuren .

    Soll doch Sarkotz in Rußland einmaschieren-dieser Spinner .

    Dann noch Libyen überfallen , das Erdöl war der Punkt u.

    nicht die Menschen .

    Sarkotz ist ein Versager u. Murkselchen fällt noch auf ihn

    rein .

  • Frankreich ist pleite, Sarkozy bettelt in China um Kredite und muss nun fr. Staatsbesitz verkaufen, das ist das Resultat für 50 Jahre zentral gelenkter Staat in Frankreich, Frankreich, ein völlig abgewracktes System wie die DDR in den 80igern nur mit besserer Küche.

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