Wenn sich Kabinette aufblähen
Absurde Ministerposten

Legendär ist Monty Phytons „Ministry of silly walks“. Einen Minister für alberne Gänge wird es in Berlin nicht geben, doch auch Schwarz-Rot denkt über neue Posten nach. Im Ausland hat es schon skurrile Auswüchse gegeben.
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Werden die Koalitionäre von CDU, CSU und SPD direkt gefragt, geht es natürlich nur um Inhalte. Posten und Pöstchen? Alles viel zu früh. Dabei wird hinter verschlossenen Türen längst auch um den Zuschnitt und das Personal einer Großen Koalition gerungen.

Nun wurde bekannt, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel Vizekanzler werden soll und auf ein Ressort schielt, das die Bereiche Wirtschaft und Energie abdeckt. Ein eigenes Energiewendeministerium – darüber wird schon länger spekuliert, seit es in der schwarz-gelben Regierung beim Thema Energiewende zu einem unschönen Kompetenz-Dreikampf von Umwelt-, Wirtschafts- und Bauministerium gekommen war.

In den Bereich des Möglichen gerückt ist auch ein eigenes Integrationsministerium, herausgelöst aus dem Innenministerium. Ein eigenes Internetministerium scheint dagegen trotz NSA-Affäre noch nicht mehrheitsfähig. Zur Disposition steht dagegen das Entwicklungsministerium, das dem Außenministerium angeschlossen werden könnte.

Unter Schwarz-Gelb teilten sich 15 Minister die Regierungsgeschäfte. Noch steht nicht fest, wie viele es dieses Mal werden. Immerhin fordert die SPD, mindestens sieben bis acht Ministerien zu besetzen.

Ein aufgeblähtes Kabinett – einige unserer Nachbarn hat dieses Schicksal schon längst ereilt. Dort endeten Regierungsgespräche nach den Wahlen mit teilweise absurden Ergebnissen und verrückten Auswüchsen. So ist die Situation in anderen europäischen Ländern:

Kommentare zu " Wenn sich Kabinette aufblähen: Absurde Ministerposten"

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  • Na dann bewerbe dich doch um einen freien Posten.....dann schaun mer mal in 5 Jahren.....!!!!

  • Alle Wähler/innen sollten sich auf das Thema
    "wie viele Minister u. Staatssekretäre braucht das Land "konzentrieren.

    Und regelmäßig die Politiker mit der Forderung nach Kürzung, nach Einsparung zu konfrontieren.

    Nur wenn diese Leute so oft wie möglich Druck bekommen, wird sich etwas ändern.

  • Ab 01.01.2014 werden die Politiker per Prepaid bezahlt! Gem. Volksabstimmung vom 11.11.2013

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