„WeWillMakeOurCountriesGreatAgain“ Gipfel der europäischen Rechtspopulisten

Die europäische Rechte trifft sich am 21. Januar zu einer Kundgebung in Koblenz. Neben Le Pen und Frauke Petry werden auch Wilders und Marcus Pretzell anwesend sein.
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Frankreichs mögliche Präsidenten
Francois Hollande
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Die Sozialisten: Ein zögerlicher Amtsinhaber und Konkurrenz von links

Der höchst unpopuläre Staatschef François Hollande will erst im Dezember bekanntgeben, ob er im Frühjahr 2017 für eine zweite Amtszeit kandidiert. Umfragen sagen ihm so gut wie keine Chancen auf eine Wiederwahl voraus.

Arnaud Montebourg
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So oder so müsste Hollande sich erst einer Vorwahl der Sozialisten im Januar stellen – und es gibt innerparteiliche Konkurrenz. Sein prominentester Herausforderer ist Ex-Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg vom linken Parteiflügel.

Manuel Valls
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Verzichtet Hollande auf eine Kandidatur, dürfte Premierminister Manuel Valls antreten.

Nicolas Sarkozy
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Die Konservativen: Duell zwischen Ex-Präsident und Ex-Premier

Die konservativen Republikaner bestimmen ihren Kandidaten bei einer Vorwahl an den kommenden beiden Sonntagen, eine Premiere in der Geschichte der Partei. Umfragen sagen ein Duell zwischen dem favorisierten Ex-Premierminister Alain Juppé und dem früheren Staatschef Nicolas Sarkozy voraus.

François Fillon
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Bei den Konservativen mischt zudem François Fillon mit. Zuletzt machte der Ex-Premier Boden gut.

Alain Juppé
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Der Vorwahl, an der jeder Franzose teilnehmen kann, kommt eine zentrale Bedeutung zu: Der Sieger ist bei der Präsidentschaftswahl im April und Mai 2017 haushoher Favorit. Die Mitte-Rechts-Parteien UDI und Modem hätten an der Vorwahl der Konservativen teilnehmen können, haben sich aber dagegen entschieden. Ihre Parteichefs unterstützen Alain Juppé.

Emmanuel Macron
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Das freie Elektron

Der parteilose Ex-Wirtschaftsminister Macron bezeichnet seine politische Bewegung „En marche!“ (etwa: Vorwärts!) als „weder links noch rechts“. Er zielt auf Wähler der politischen Mitte ab. Seine Erfolgschancen sind trotz des Wirbels, den seine Kandidatur ausgelöst hat, unklar.

KoblenzFührende Politiker rechtspopulistischer Parteien aus mehreren EU-Staaten kommen am 21. Januar zu einer Kundgebung in Koblenz zusammen. Nach Angaben der rechtspopulistischen ENF-Fraktion des Europaparlaments vom Mittwoch werden sowohl die AfD-Vorsitzende Frauke Petry als auch die Politikerin Marine Le Pen aus Frankreich an der als Kongress bezeichneten Veranstaltung teilnehmen. Weitere Redner seien Geert Wilders von der niederländischen PVV, Matteo Salvini von der italienischen Lega Nord und der NRW-Landesvorsitzende der AfD, der Europaabgeordnete Marcus Pretzell.

Die Pariser Zeitung „Le Figaro“ zitierte Le Pens Berater Ludovic de Danne mit der Erklärung, bei der Veranstaltung handle es sich um eine Art „europäischen Gegengipfel“. Bei der ersten Begegnung Petrys mit der Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Front National sollten politische Schnittmengen zwischen beiden aufgezeigt werden, sagte de Danne. Allerdings stieß die Ankündigung Petrys, an der Veranstaltung in Koblenz teilzunehmen, nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf Kritik bei den AfD-Landesvorsitzenden von Berlin und Brandenburg, Georg Pazderski und Alexander Gauland.

Petry bezeichnete die Veranstaltung im Kurznachrichtendienst Twitter als „europäischen Wahlkampfauftakt“. In den Niederlanden und in Deutschland stehen diesem Jahr Parlamentswahlen an, Frankreich wählt einen neuen Präsidenten - und Le Pen macht sich Hoffnungen auf den Einzug in den Elysee-Palast. Wilders twitterte zu der Veranstaltung in Anlehnung an das Wahlkampfmotto des designierten US-Präsidenten Donald Trump: „WeWillMakeOurCountriesGreatAgain“ („Wir werden unsere Länder wieder großartig machen“). Mehr als 25 Organisationen haben zu einer Gegenkundgebung aufgerufen.

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  • dpa
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