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WHO, IWF und Weltbank: Unterstützung für Merkels Schuldenbremse

Die wichtigsten internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen haben sich grundsätzlich für die bereits in Deutschland geltende Schuldenbremse ausgesprochen.

Die Direktorin des Internationalen Waehrungsfonds (IWF), Christine Lagarde und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r.). Quelle: dapd
Die Direktorin des Internationalen Waehrungsfonds (IWF), Christine Lagarde und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r.). Quelle: dapd

BerlinEine glaubwürdige mittel- bis langfristige Konsolidierungspolitik sollte, etwa über Schuldenbremsen, mit Nachdruck verfolgt werden, erklärten die Chefs von Weltbank, der Welthandelsorganisation, des Internationalen Währungsfonds, der OECD, der Internationalen Arbeitsorganisation und Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer gemeinsamen Erklärung nach einem Gespräch am Donnerstag in Berlin.

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Dabei sei darauf zu achten, dass Wachstumsperspektiven nicht beeinträchtigt und Strukturreformen vorangetrieben werden. Die deutsche Schuldenbremse sieht vor, dass die Bundesländer bei normaler Konjunktur ab 2020 keine neuen Schulden machen dürfen.

Der Bund muss schon 2016 soweit sein, ihm wird aber ein jährlicher Spielraum von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zugestanden. In der Erklärung hieß es, das Bruttoinlandsprodukt könne als Messgröße für wirtschaftliche Entwicklung hinterfragt werden. Die Krise habe gezeigt, dass es sinnvoll sein könnte, für die Messung von Wohlstand auch Sozial-, Beschäftigungs- und Umweltaspekte einfließen zu lassen, hieß es in der Erklärung.

  • 07.10.2011, 14:32 Uhrgeorge.orwell

    ... bis 2016 hält das Weltfinanzsystem ohnehin nichtmehr - reine Zeitschinderei

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