"Widerspruch zu bestehenden Vereinbarungen"
Sudanesische Regierung weist UN-Resolution zurück

Die wenige Stunden zuvor verabschiedete Resolution des UN-Sicherheitsrats ist von der sudanesischen Regierung zurückgewiesen worden. Sie stehe im Widerspruch zu bestehenden Vereinbarungen, hieß es in einer Erklärung.

HB BERLIN. Die Regierung des Sudan hat die UN-Resolution zurückgewiesen, die arabischen Milizen im Land binnen 30 Tagen zu entwaffnen. Die in der Resolution formulierten Forderungen stünden im Widerspruch zu bestehenden Vereinbarungen mit den Vereinten Nationen, teilte die Regierung in einer in Khartum veröffentlichten Erklärung mit.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte am Freitag eine Resolution verabschiedet nach der die sudanesische Regierung verpflichtet wurde, die Milizen in der Krisenregion Darfur zu entwaffnen. Andernfalls drohten dem Land diplomatische und wirtschaftliche Maßnahmen.

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