Wilder Fluglotsenstreik
Spanien ruft Notstand aus

Die spanische Regierung hat aufgrund eines wilden Streiks der Fluglotsen zum ersten Mal seit Wiedereinführung der Demokratie vor 35 Jahren den Alarmzustand ausgerufen. Streikende Lotsen können damit in Schnellverfahren wegen Befehlsverweigerung vor Militärgerichten verurteilt werden. Das Land bangt inmitten der Schuldenkrise um die Einnahmen aus dem Tourismus.
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HB MADRID. Ein wilder Fluglotsenstreik hat den Flugverkehr in Spanien fast vollständig zum Erliegen gebracht und droht die wirtschaftlichen Probleme des Mittelmeerlandes zu verschärfen. Die spanische Regierung rief wegen des unangekündigten Arbeitskampfes den Alarmzustand aus. Wenn die Fluglotsen nicht an ihre Arbeit zurückkehrten, handelten sie gesetzeswidrig, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Alfredo Perez Rubalcaba am Samstag nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung. Der spanische Flugraum bleibe bis Sonntag gesperrt. Bauminister Jose Blanco nannte den wilden Streik "eine Erpressung". Auch spanische Medien verurteilten die Arbeitsniederlegungen. Etwa 250 000 Passagiere saßen fest.

Spaniens größte Fluggesellschaft Iberia kündigte an, bis Sonntag 6.00 Uhr alle Flüge auszusetzen. Der Billigflieger Ryanair teilte ebenfalls mit, Spanien zunächst nicht anzufliegen. Auch Air Berlin und Lufthansa strichen zahlreiche Flüge.

Die großen Flughäfen in Spanien waren am Samstag weiterhin infolge des nicht angemeldeten Streiks gesperrt. Ein Teil der Lotsen erschien zwar zum Dienst, verweigerte aber die Aufnahme der Arbeit. Auf den Kanarischen Inseln konnte der Luftraum für kurzen Zeit wieder geöffnet werden. Er musste nach Angaben der Flughafenbehörde AENA nach aber bald wieder geschlossen werden. Mehrere Lotsen, die die Arbeit wieder aufgenommen hatten, verließen auf Druck ihrer Kollegen ihre Posten wieder.

Der Alarmzustand war in Spanien seit der Wiedereinführung der Demokratie vor 35 Jahren noch nie ausgerufen worden. Er gibt der Regierung besondere Vollmachten und steht von den Auswirkungen her eine Stufe unterhalb des Ausnahmezustands.

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  • Das ist kein Streik. Diese Herrschaften die 300 bis 600.000€ Jahreseinkommen haben entschlossen sich zur plötzlichen Arbeitsniederlegung ohne Vorwarnung und vor einem 5 Tage Kurzurlaub (Montag u Mittwoch sind Feiertage).
    Die haben 600.000 Menschen blockiert und gehören gefeuert.

  • Missbrauchsfälle der Kath.-CSU-Teufel. "So berichtet heute der "Münchner Merkur". Lasst bloß keine Scheiterhaufen glühen! Schließt alle bayr. Kath. Kirchen. Nehmt mal vorsorglich alle Pfarrer in U-Haft. Alle. Als ersten den "Papst". Und dann barbara Stamm mit Tochter und Alois Unglück. Dann alle CSU-Mitglieder, die morgen, am Sonntag, den 5. Dezember 2010, noch ein Parteibuch haben. Alle. Sie hatten genügend Zeit, 65 Jahre, es wegzuwerfen.Jetzt ist es zu spät. Herrn bischof Mixa lege ich selbst in Handschellen. Herr Marx wird uns dabei helfen. Er bekommt "bewährung" - lebenslang. Danach Sicherungsverwahrung in der Hölle. Ewig.

    Die Spanier werden aufpassen, dass keiner wegfliegt. Auch nicht nach "Malle". Das ist lobenswert, oder? Danke "Handelsblatt".

  • @ Streik-Gegner :

    Ja, Du hast völlig recht! Die USA sind das unstriggt gelungene Vorbild für Demokratie, umfassenden wirtschaflichen Erfolg, solide Staatsfinanzen und innovatives kontiunierliches und ökölogisch vertretbares Wirtschaftswachstum bei hoher Marktführerschaft mit einer ausgeglichenen Außenhandelsbilanz, rückläufiger Gesamtverschuldung, unbedeutender Arbeitslosigkeit, kontiunierlich wachsenden Einkommen der abhängig beschäftigten und einem modernen und gut finanzierten Sozialsystem, um das die ganze Welt die USA beneidet!

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