"Wir haben in Bagdad einen Rückgang registriert"
Seit Festnahme Husseins weniger Angriffe in Irak

Seit Saddam Hussein festgenommen wurde, gibt es weniger Angriffe auf die US-Armee. Am Mittwoch wurde zum letzten Mal ein Soldat getötet.

HB BERLIN. Die US-Armee zeigt sich vorsichtig optimistisch, dass sich die Lage in Irak nach der Festnahme Saddam Husseins etwas entspannen könnte. US-General Mark Hertling sagte in der irakischen Hauptstadt Bagdad, seit der Festnahme vor einer Woche seien die Anschläge auf US-Soldaten im Raum Bagdad zurückgegangen.

Er sagte, seit vergangenem Sonntag habe es einige Angriffe gegeben, "aber wir haben in Bagdad einen Rückgang registriert". Es gebe inzwischen weniger am Straßenrand deponierte Sprengsätze. Auch Angriffe mit Granaten und Raketen seien zurück gegangen.

Am Mittwochabend wurde bei einem Überfall in Bagdad ein US-Soldat getötet. Insgesamt wurden seit dem erklärten Ende der Kämpfe am 1. Mai 199 Soldaten in Irak getötet. Saddam Hussein war am vergangenen Samstag in einem Erdloch in der Nähe seines Geburtsortes Tikrit verhaftet worden.

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