„Wir hoffen, dass die Vernunft wieder einkehrt“
Clement und Künast machen Druck

Die mit den Luxemburger Beschlüssen im Sommer eingeleitete EU-Agrarreform wird fortgesetzt. Dies sagte Agrarministerin Renate Künast am Dienstag in Berlin. Die Ministerin und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement mahnten nach dem Scheitern des WTO-Treffen weitere Reformen an.

HB BERLIN. Die mit den Luxemburger Beschlüssen im Sommer eingeleitete EU-Agrarreform werde fortgesetzt, sagte Künast am Dienstag in Berlin. „Wir werden weiter Druck machen.“ Die EU sei jederzeit bereit, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen. Der Streit um den geforderten Abbau der Agrarsubventionen war ein Kernbereich der Gespräche in Cancún.

Nach dem Abbruch der Gespräche sei auf einen „heilsamen Schock“ zu hoffen, sagte Clement, „Wir hoffen, dass die Vernunft wieder einkehrt.“ Nun müsse die EU eine Führungsrolle übernehmen und dazu beitragen, dass die Gespräche so schnell wie möglich wieder aufgenommen würden. Die EU sei langfristig bereit zu einem weiteren Abbau der Agrarsubventionen.

Clement sagte, die deutscher Seite sei etwas überrascht gewesen, dass Mexikos Außenminister Luis Ernesto Derbez die fünfte Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) am Sonntag (Ortszeit) für gescheitert erklärt und beendet habe. Künast sagte: „Es gibt keinen einzigen Gewinner

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