Wirbelsturm-Katastrophe
Lage in Birma droht völlig zu eskalieren

Nach dem verheerenden Zyklon in Birma droht die Lage in dem verarmten Land nun völlig zu eskalieren. Bis zu 1,9 Millionen Menschen kämpfen der Uno zufolge ums Überleben, während die Militärjunta weiter keine Helfer ins Land ließ. Experten halten das Ausmaß der Zerstörung für weitaus schlimmer als nach dem Tsunami im Dezember 2004.

HB RANGUN. Es werde inzwischen von bis zu mehr als 100.000 Toten und 220.000 Vermissten ausgegangen, teilten die Vereinten Nationen (Uno) am Sonntag weiter mit. Auf der verzweifelten Suche nach Essen, Wasser und Medizin strömten Überlebende unterdessen in Scharen aus dem am schwersten verwüsteten Irrawaddy-Delta. Die UN warnten angesichts des dramatischen Mangels auch vor gewaltsamen Übergriffen unter den Opfern. Ein Rote-Kreuz-Schiff mit Hilfsgütern sank kurz vor seinem Ziel im Katastrophengebiet.

„Wenn nicht sofort und massiv Experten sowie Versorgungsgüter in die am schwersten betroffenen Gebiete gelangen, wird es eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes geben“, sagte Greg Beck vom International Rescue Committee. Die Hilfsorganisation Oxfam forderte am Sonntag ein internationales Engagement wie nach dem Tsunami an Weihnachten 2004, um in Birma den Ausbruch von Epidemien doch noch zu verhindern. Es ist die die schwerste Zyklon-Katastrophe ihrer Art in Asien seit 1991, als im benachbarten Bangladesch 143.000 Menschen starben.

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