Wirbelsturm-Opfer
Ban fordert in Birma bessere Hilfen

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat von der Militärregierung in Birma mehr Kooperation bei den Hilfen für die Wirbelsturmopfer gefordert. Der Bevölkerung wolle er zugleich eine Botschaft der Hoffnung übermitteln, sagte Ban am Donnerstag in Rangun.

HB RANGUN. „Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Tragödie überwinden können.“ Er hoffe, dass das birmanische Volk und seine Regierung die Hilfslieferungen koordinieren könnten, so dass die Arbeiten systematischer und organisierter ablaufen könnten.

Bisher hätten Helfer nur ein Viertel der rund 2,4 Millionen Bedürftigen erreicht. In der Stadt Rangun wurden Ban Schäden des Zyklons „Nargis“ gezeigt.

Der Uno-Generalsekretär sollte später mit dem Hubschrauber über das am stärksten betroffene Irrawaddy-Delta geflogen werden. Bei der Wirbelsturm-Katastrophe wurden fast 134.000 Menschen getötet oder werden noch immer vermisst.

Ban will sich während seines zweitägigen Besuchs in Birma mit Vertretern der Militärregierung sowie mit Mitarbeitern internationaler Hilfsorganisationen treffen.

Das wichtigste Gespräch seines Besuchs steht am Freitag auf dem Programm. Dann fliegt Ban in die abgelegene Hauptstadt Naypyidaw zu einem Treffen mit Junta-Chef Than Shwe.

Die birmanischen Behörden stehen weltweit in der Kritik, weil sie den Umfang der Hilfsgüter begrenzen und die Katastrophenregion zum Sperrgebiet für Ausländer erklärt haben.

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